Wissenschaft & Forschung

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Wissenschaft & Forschung: Weltweit wichtigster Umweltpreis für Potsdamer Klimaforscher Schellnhuber

Potsdam, 14.06.2017 (pik). Die international bedeutendste Auszeichnung für Pioniere der Nachhaltigkeitsforschung wird im Herbst an den Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), Hans Joachim Schellnhuber, verliehen. Das gab die japanische Asahi Glas Stiftung heute in Tokio bekannt. Ihr mit 50 Millionen Yen dotierter Blue Planet Prize ehrt Vordenker, die entscheidende Ansätze zur Lösung globaler Umweltprobleme vorgelegt haben. Schellnhuber erhält den Preis für seinen wegweisenden Beitrag zur Etablierung der Zwei-Grad-Grenze der globalen Erwärmung, auf die sich die Staaten der Welt im Klimavertrag von Paris geeinigt haben.

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Wissenschaft & Forschung: Bäume pflanzen zur Klimastabilisierung reicht nicht aus

Potsdam, 18.05.2017 (pik). Der Anbau von Pflanzen und das Speichern des von ihnen aus der Atmosphäre aufgenommenen CO2 ist kein brauchbares Mittel zur Stabilisierung unseres Klimas, wenn fossile Brennstoffe einfach unvermindert weiter verfeuert werden. Die Plantagen müssten im Fall eines solchen Versagens der Emissionsreduktion so groß sein, dass ihre Fläche entweder den Großteil der natürlichen Ökosysteme oder aber viele für die Nahrungsproduktion benötigte Felder und Äcker verschlingen würde.

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Wissenschaft & Forschung: Klimaforscher wollen bessere Eis- und Wettervorhersagen für mehr Sicherheit in der Arktis und Antarktis

Meteorologe Thomas Schmidt laesst bei starkem Wind einen Wetterballon vom Dach der deutschen Antarktis-Forschungsstation Neumayer-Station III steigen. Bildquelle: Alfred-Wegener-Institut

Bremerhaven, 16.05.2017 (awi). Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) und das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) haben heute in Genf den Start der internationalen Forschungsinitiative Year of Polar Prediction bekanntgegeben. Das Ziel des zweijährigen Großprojektes mit Partnern aus mehr als 20 Ländern ist es, die Wetter-, Eis- und Klimavorhersagen für die Arktis und Antarktis so umfassend zu verbessern, dass zum einen die Risiken für den Schiffsverkehr und andere Aktivitäten künftig besser eingeschätzt und Unfälle vermieden werden können.

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Wissenschaft & Forschung: Moos rettet Moor

In einem neuen Projekt züchten Biologen Torfmoos für nachhaltigen Rohstoffanbau und Klimaschutz

Traditionelle Torfgewinnung zerstört Moorlandschaften. Foto: Ralf Reski

Bayreuth, 16.05.2017 (idw). Ob im Schrebergarten oder im Gartenbau: Torf wird oft eingesetzt, um verschiedene Erden zu verbessern – doch der Abbau des Substrates, das in Mooren entsteht, zerstört ihr Ökosystem und trägt über erhöhte Emissionen von Kohlenstoffdioxid (CO2) zur Klimaerwärmung bei. Prof. Dr. Ralf Reski und Privatdozentin Dr. Eva Decker von der Fakultät für Biologie der Universität Freiburg wollen bei dem Projekt „MOOSzucht“ Torfmoose als nachhaltige und schnell nachwachsende Alternative entwickeln. Die Universität Greifswald betreut das Vorhaben federführend; außerdem sind das Karlsruher Institut für Technologie und eine Firma aus Niedersachsen beteiligt.

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Wissenschaft & Forschung: Genetischer Flaschenhals könnte Pflanzen an Anpassung hindern

Klimawandel: Forschung der Uni Hohenheim zeigt, dass Pflanzen mit kleinen Populationsgrößen und beschränktem Lebensraum kaum Chancen haben

Hohenheim, 10.05.2017 (un/ho). Stark spezialisiert und genetisch nicht sehr flexibel: Es sind Pflanzenarten wie diese, die der Klimawandel mit seiner aktuellen Geschwindigkeit wohl vor unüberwindbare Herausforderungen stellt. In diese Richtung deutet ein laufendes Projekt der Universität Hohenheim. Am Beispiel von zwei Schaumkresse-Arten erarbeiten Populationsgenetiker, wie solche Pflanzenarten im Laufe der Evolution einen genetischen Flaschenhals passierten, der ihnen jetzt zum Verhängnis werden könnte.

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Wissenschaft & Forschung: Nachhaltige Entwicklung & Lehre

Ethik-Modul der Uni Hohenheim gilt als Best-Practice-Beispiel

Hohenheim, 09.05.2017 (un/ho). Entwickelt von Studierenden: Lehrmodul zu Ethik in Ernährung und Landwirtschaft findet Aufnahme in Best-Practice-Band „Zukunftsfähige Hochschulen gestalten“ Konflikte um Ernährung, Verknappung von Anbauflächen, Konkurrenz von Tank und Teller: Studierende in Agrar-, Ernährungs- und Wirtschaftswissenschaften sehen sich schnell auch mit grundlegenden ethischen Fragestellungen konfrontiert, die gesellschaftlich sehr kontrovers diskutiert werden.

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Wissenschaft & Forschung: Urgetreide & Backqualität – Bislang größter Dinkel-Test offenbart große Qualitätsunterschiede

Erstklassiger Dinkel ließe sich durch Zucht noch weiter verbessern: Forscher der Uni Hohenheim erarbeiten einfache und schnelle Tests für die Getreidebranche

Hohenheim, 03.05.2017 (un/ho).Hoher Ertrag, Standfestigkeit und Resistenz gegen Krankheiten: Beim Anbau und der Züchtung von Dinkel haben diese Kriterien bislang Vorrang. Doch diese Prioritätensetzung missachtet die Anforderungen der Bäcker, so das Ergebnis des bislang größten Dinkeltests aller Zeiten mit 160 Dinkelsorten, dessen Auswertung die Universität Hohenheim in Stuttgart jetzt vorlegt. Denn dadurch halten sich bislang auch Sorten mit schlechter Backqualität im Markt. Doch die Ergebnisse zeigen auch, dass Neuzüchtungen möglich sind, die erstklassige Anbau- und Backeigenschaften vereinigen.

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