Braunkohleverstromung

Umweltnachrichten: BUND Sachsen warnt vor Ministerpräsident Tillichs Warnungen zum Kohleausstieg

Chemnitz, 12.06.2017 (bd/sa). In heute online in der WirtschaftsWoche vorab veröffentlichten Kommentaren warnt der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich vor einem schnellen Kohleausstieg in Deutschland. Offenbar erhofft sich der Ministerpräsident durch Donald Trumps angekündigten Ausstieg aus dem Paris-Abkommen Rückenwind für seine rückständige Energiepolitik. Der BUND Sachsen warnt vor dieser schon ökonomisch extrem kurzsichtigen Perspektive und fordert den Ministerpräsidenten auf, in Sachsen die Abhängigkeit vom Klimakiller Braunkohle schnellstmöglich drastisch zu reduzieren.

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Landtagsdebatte zur Braunkohle: BUND Sachsen erwartet Ideen zum Strukturwandel in der Lausitz

Der BUND Sachsen begrüßt, dass die Regierungsparteien endlich zum Ausstieg aus der Braunkohle debattieren. Die starken Proteste gegen die Kohle an Pfingsten haben deutlich gezeigt, dass der Klimaschutz kein regionales Thema ist, aber dass er nur gelingt, wenn auch vor Ort gehandelt wird. Die Menschen in der Lausitz erwarten zu Recht, dass die Landesregierung endlich Antworten gibt, wie der Strukturwandel erfolgreich gestaltet werden kann.

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BUND fordert Ausstieg aus Braunkohleverstromung

Erster Schritt: Stilllegung der 24 ältesten Kohlemeiler per Gesetz
Berlin, 29.08.2014 (bd ) – Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die Bundesregierung aufgefordert, die Laufzeit älterer Braunkohlekraftwerke per Gesetz zu begrenzen. Nur so lasse sich das nationale Klimaschutzziel von minus 40 Prozent Kohlendioxid bis 2020 noch erreichen. "Bleibt die Kohleverstromung in alten und ineffizienten Braunkohlekraftwerken so lukrativ wie heute, kann die Bundesregierung ihre Klimaschutzziele abschreiben", sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger vor der Presse in Berlin.

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Braunkohleverstromung: Milliardengewinne auf Kosten des Klimas

Berlin, 16.04.2014 (ots) – Das Geschäft mit der Braunkohle boomt: Im Jahr 2013 erzielten die Energieversorger RWE und Vattenfall mit Braunkohlestrom einen Gewinn von jeweils rund einer Milliarde Euro. Zu diesem Ergebnis kommt die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) in einer Berechnung auf Grundlage der aktuellen Geschäftsberichte der beiden Unternehmen. Grund für den Gewinn sind insbesondere der darniederliegende Emissionshandel sowie Vergünstigungen für die Braunkohle etwa bei der EEG-Umlage. Die DUH fordert deshalb von der Bundesregierung, sich endlich für einen wirksamen Emissionshandel auf europäischer Ebene einzusetzen, der eine CO2-ärmere Energieerzeugung attraktiver macht.

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