BUND Sachsen

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Umweltnachrichten: BUND Sachsen warnt vor Ministerpräsident Tillichs Warnungen zum Kohleausstieg

Chemnitz, 12.06.2017 (bd/sa). In heute online in der WirtschaftsWoche vorab veröffentlichten Kommentaren warnt der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich vor einem schnellen Kohleausstieg in Deutschland. Offenbar erhofft sich der Ministerpräsident durch Donald Trumps angekündigten Ausstieg aus dem Paris-Abkommen Rückenwind für seine rückständige Energiepolitik. Der BUND Sachsen warnt vor dieser schon ökonomisch extrem kurzsichtigen Perspektive und fordert den Ministerpräsidenten auf, in Sachsen die Abhängigkeit vom Klimakiller Braunkohle schnellstmöglich drastisch zu reduzieren.

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Umweltnachrichten: Pariser Klimaziele bedeuten – Braunkohle muss im Boden bleiben

BUND Sachsen verurteilt Pläne für Sonderfeld Mühlrose

Leipzig, 03.04.2017 (bd/sa). Die im Dezember 2015 verabschiedeten Klimaziele von Paris bedeuten, dass auch von den derzeit genehmigten Kohlemengen mindestens drei Viertel im Boden bleiben müssen – sonst bleiben diese Ziele unerreichbar. Damit ist auch die von der LEAG geplante Erweiterung des Braunkohletagebaus Nochten um das Sonderfeld Mühlrose nicht hinzunehmen. Vielmehr müssen Tagebaue verkleinert oder stillgelegt werden. Für das Sonderfeld ist zudem ein neuer raumordnerischer Braunkohlenplan und bergrechtlicher Betriebsplan erforderlich, die der BUND zudem rechtlich angreifen wird.

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Sachsen: Landesdelegierten des BUND Sachsen fordern in ihrem Leitantrag wirksamen Umweltschutz

Chemnitz, 20.03.2017 (bd/sa). Die Landesdelegiertenversammlung des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Sachsen hat am späten Samstagnachmittag ihren Leitantrag verabschiedet, der der Europäischen Union in sehr schwierigen Zeiten den Rücken stärkt, um so einen wirksamen europaweiten Umweltschutz zu etablieren. Der Landesvorsitzende Prof. Dr. Felix Ekardt erklärt: „Der BUND Sachsen ist nicht nur der zentrale Nachhaltigkeitsverband unter den Umwelt- und Naturschutzverbänden, er sieht sich zugleich als einen wichtigen Träger des demokratischen Gedankens. Ein wirksamer Umweltschutz kann nur transnational funktionieren.

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Sachsen: Schifffahrt spielt weiterhin nur eine Nebenrolle

Gesamtkonzept Elbe ändert nichts am Elbe-Niedrigwasser

Chemnitz, 01.02.2017 (bd/sa). Die Sächsischen Binnenhäfen Oberelbe GmbH (SBO) hat heute ihre Jahresbilanz für das Jahr 2016 vorgestellt. Der Anteil des Güterumschlags über die Kaikante liegt immer noch unter 10 Prozent und spielt damit weiterhin nur eine Nebenrolle. Daran wird sich auch mit dem Gesamtkonzept Elbe (GKE) – im Januar 2017 von Bund und Ländern verabschiedet – kaum etwas ändern. Vor diesem Hintergrund ist der weitere Ausbau eines Güterverteilzentrums direkt am Wasser, wie z. B. in Riesa geplant, wenig sinnvoll. Dies hat 2016 auch der sächsische Rechnungshof beanstandet.

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Sachsen / Sachsen-Anhalt: Endloser Konsum in einer endlichen Welt?

BUND Sachsen unterstützt internationalen Kauf-nix-Tag

Chemnitz, 25.11.2016 (bd). Morgen wird der internationale Kauf-nix-Tag begangen – eine konsumkritische Gegenbewegung zum „Black Friday“. An einem Tag im Jahr soll im Konsumverhalten inne gehalten werden und das eigene Kauf- und Verbrauchsverhalten reflektiert werden, um zukünftig ein nachhaltiges Kaufverhalten anzustreben in allen Bereichen des Lebens von der Mobilität über eigentliche Konsumgegenstände bis hin zum Lebensmittelverkauf. Anlässlich dieses inzwischen in mehr als 45 Ländern der Erde begangenen Aktionstages veranstalten die BUNDjugend Sachsen und Greenpeace eine Bildaktion vor der Centrum-Galerie auf der Prager Straße in Dresden, um zum Nachdenken über den Konsum von Kleidung anzuregen.

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Sachsen: BUND Luftschadstoffmessungen in Riesa zeigen erhebliche Überschreitungen des Beurteilungswertes für Chrom

Chemnitz, 11.11.2016 (bd/sa). Die durch den BUND Sachsen beauftragte, akkreditierte Messstelle hat diese Woche ihren Abschlussbericht über Messungen von Luftschadstoffen in der Umgebung des Stahl- und Walzwerkes der Elbe Stahlwerke Feralpi GmbH (ESF) vorgelegt. Der BUND sieht die Ergebnisse als Bestätigung dafür, dass weiterhin die Beobachtung der Luftschadstoffbelastung in Riesa dringend sinnvoll ist.

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Sachsen / Sachsen-Anhalt: Umweltschädliche Braunkohle-Subventionen abschaffen – Wasserentnahmeabgabe und Förderabgabe in den Haushalt

Chemnitz, 10.11.2016 (bd/sa). Der BUND Sachsen kritisiert seit geraumer Zeit, dass der Braunkohleabbau nicht nur für die Klimaschäden und Umweltprobleme wie die Braune Spree nicht aufkommen muss, sondern auch von einer Wasserentnahmeabgabe befreit ist. Damit wird der Abbau des klimaschädlichsten Energieträgers Braunkohle direkt und indirekt subventioniert. Deshalb begrüßt der BUND Sachsen den Vorstoß der LINKE und von Bündnis 90/Die Grünen im Verfahren zur haushaltsbegleitenden Gesetzgebung für den sächsischen Doppelhaushalt 2017/18, die Wasserentnahmeabgabe endlich auch für die Braunkohleförderung zu erheben.

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