Hamburg

Umweltnachrichten: Das stinkt zum Himmel – Wiesenhof erweitert Schlachtfabrik in Königs Wusterhausen ohne Genehmigung!

ROBIN WOOD-AktivistInnen protestieren heute mit Banneraktion

Bild: Gudrun Eichler

Hamburg, 18.04.2017 (rw). Der Wiesenhof-Schlachthof im brandenburgischen Königs Wusterhausen hat seine Kapazitäten bereits erweitert, ohne das laufende Genehmigungsverfahren abzuwarten. Das bestätigte der brandenburgische Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger im Landtag. Aus Protest gegen dieses dreiste Vorgehen demonstrieren ROBIN WOOD-AktivistInnen heute in der Fußgängerzone (Bahnhofstraße) in Königs Wusterhausen.

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Umweltnachrichten: Giftige Abgase aus Gartengeräten – Behörden weitestgehend untätig

Deutsche Umwelthilfe veröffentlicht jährliches Länderranking handgeführter Maschinen

Bildquelle: Pixabay

Berlin, 13.04.2017 (duh). Handgeführte Maschinen mit Verbrennungsmotor wie Motorkettensägen, Rasentrimmer und Freischneider stoßen zum Teil extrem hohe Konzentrationen an giftigen Verbrennungsabgasen aus und belasten so Mensch und Umwelt. Labortests der Deutschen Umwelthilfe (DUH) im Jahr 2016 zeigen auf, dass von 33 untersuchten Geräten 80 Prozent zu hohe Abgasemissionen aufwiesen.

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Umweltnachrichten: Kosmetikhersteller verwenden weiter Mikroplastik

Greenpeace-Check: Viele Produzenten tricksen beim Ausstieg

Hamburg, 12.04.2017 (gp). Deutsche Markenhersteller und Drogerien mit Eigenmarken nennen sich Mikroplastik-frei, verwenden aber diverse Kunststoffe in ihren Kosmetik- und Körperpflegeprodukten, ohne die Umweltfolgen vollständig zu kennen. Möglich macht dies eine löchrige Selbstverpflichtung der Industrie. Dies ist das Ergebnis einer Greenpeace-Bewertung von 22 deutschen Firmen: http://gpurl.de/S2zcn. Plastik etwa in Shampoo, Creme und Make-up gelangt über den Abfluss bis ins Meer. Einige Kunststoffverbindungen sind nachweislich umweltschädlich, viele nicht ausreichend untersucht.

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Umweltnachrichten: Discounter-Kunden fordern Fleisch aus besserer Tierhaltung

Greenpeace-Umfrage: Verbraucher verlangen mehr Transparenz von Lidl und Aldi

Hamburg, 11.04.2017 (gp). Fleisch aus besserer, tiergerechterer Haltung wünschen sich 90 Prozent der Kunden von Lidl und Aldi von den Lebensmittel-Discountern. Dafür sind 85 Prozent der Befragten bereit, bis zu fünf Euro pro Kilogramm Fleisch mehr zu bezahlen. Das zeigt eine repräsentative Forsa-Umfrage unter Kunden der beiden Discounter im Auftrag von Greenpeace. „Auch Supermarkt-Kunden wollen kein Billigfleisch auf Kosten der Tiere“, sagt Dirk Zimmermann, Landwirtschaftsexperte von Greenpeace.

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Wirtschaft: Lidl profitiert von Billigfleisch

Greenpeace-Gruppen starten in 51 Städten Kampagne für bessere Tierhaltung

Hamburg, 07.04.2017 (gp). Für eine transparente Kennzeichnung von Supermarkt-Fleisch demonstrieren Greenpeace-Aktivisten am morgigen Samstag in 51 Städten vor Lidl-Filialen. „Frag Lidl, wie ich leben muss!“, steht auf den zwei Meter großen Schweine-Aufstellern. Die Kunden können per Postkarte ihre eigenen Fragen zur Fleischproduktion direkt an Lidl stellen. „Beim Kauf von Lidl-Fleisch weiß niemand, ob die Tiere leiden mussten, ob Antibiotika eingesetzt wurden oder gentechnisch verändertes Tierfutter im Trog gelandet ist.

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Hamburg: BUND legt Fluglärmreport für den Hamburger Flughafen vor

Belastungen des Flughafenbetriebs werden immer stärker

Hamburg, 04.04.2017 (bd/hh). Der Hamburger Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat heute seinen ersten Fluglärmreport für den Flughafen Hamburg-Fuhlsbüttel vorgestellt. Darin kommt der Umweltverband zu dem Ergebnis, dass das Jahr 2016 mit einem „Lärmteppich“ von 14 km² das lauteste Flugjahr seit über 15 Jahren war. Als Fluglärmteppich bezeichnet man die Ausdehnung des von den Starts und Landungen verursachten Lärms in den sechs verkehrsreichsten Monaten eines Jahres.

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Nachrichten: Gütesiegel auf Fleisch informieren oft mangelhaft

Greenpeace veröffentlicht Siegel-Ratgeber für Verbraucher

Hamburg, 04.04.2017 (gp). Trotz zahlreicher Qualitätssiegel auf konventionell erzeugtem Fleisch erfährt der Kunde nur wenig darüber, unter welchen Bedingungen das Tier gehalten wurde. Das zeigt ein aktueller Siegel-Ratgeber von Greenpeace (http://gpurl.de/SiegelcheckSchweine) für Schweinefleisch. Rund 60 Kilogramm Fleisch jährlich verzehrt statistisch gesehen jeder Deutsche, 37 Kilogramm davon sind Schweinefleisch. Der überwiegende Teil stammt aus industrieller Tierhaltung. „Politik und Handel verschleiern die schädlichen Folgen der Massentierhaltung.

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