Klimawandel

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Umweltnachrichten international: Ungebremster Klimawandel gefährdet mühsam erarbeitete Entwicklungsfortschritte in Asien

MANILA, PHILIPPINEN, 14.07.2017 (pik). Ein ungebremster Klimawandel hätte für Länder in Asien und Ozeanien verheerende Folgen und würde sich stark auf ihr zukünftiges Wachstum auswirken. Außerdem würden sich aktuelle Entwicklungserfolge umgekehren und die Lebensqualität abnehmen. Das ergibt ein Bericht, den die asiatische Entwicklungsbank (ADB) und das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) erstellt haben.

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Wissenschaft & Forschung: Genetischer Flaschenhals könnte Pflanzen an Anpassung hindern

Klimawandel: Forschung der Uni Hohenheim zeigt, dass Pflanzen mit kleinen Populationsgrößen und beschränktem Lebensraum kaum Chancen haben

Hohenheim, 10.05.2017 (un/ho). Stark spezialisiert und genetisch nicht sehr flexibel: Es sind Pflanzenarten wie diese, die der Klimawandel mit seiner aktuellen Geschwindigkeit wohl vor unüberwindbare Herausforderungen stellt. In diese Richtung deutet ein laufendes Projekt der Universität Hohenheim. Am Beispiel von zwei Schaumkresse-Arten erarbeiten Populationsgenetiker, wie solche Pflanzenarten im Laufe der Evolution einen genetischen Flaschenhals passierten, der ihnen jetzt zum Verhängnis werden könnte.

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Wissenschaft & Forschung: Wetter-Extreme und Handelspolitik waren die wichtigsten Treiber der Weizenpreise

Potsdam, 28.04.2017 (pik). Preisspitzen beim Weizen-Welthandel werden hauptsächlich von Ernte-Schocks wie beispielsweise durch Dürren verursacht, haben Forscher herausgefunden. Diese Schocks werden noch verstärkt, wenn die Lagerbestände des Getreides gering sind oder eine Handelspolitik der Abschottung betrieben wird. Das zeigt die Analyse auf der Grundlage globaler Daten des US Landwirtschafts-Ministeriums. Weder Spekulation auf den Rohstoffmärkten noch die Nutzung von Land für die Biosprit-Produktion war in den vergangenen vier Jahrzehnten entscheidend für die jährlichen Weizenpreise.

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Wissenschaft & Forschung: Menschheit verändert wahrscheinlich gigantische Luftströme

Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung

Potsdam, 19.04.2017 (pik). Die Zunahme verheerender sommerlicher Wetter-Extreme steht wahrscheinlich in Verbindung mit dem vom Menschen verursachten Klimawandel, wie immer mehr Belege zeigen. Gigantische Luftströme umkreisen die Erde, wellenförmig schwingen sie zwischen Tropen und Arktis auf und ab. Diese planetaren Wellen transportieren Wärme und Feuchte. Wenn sie ins Stocken kommen, können Dürren oder Fluten entstehen.

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Hessen: Hessische Landesregierung beschließt integrierten Klimaschutzplan

Klimaschutzministerin Hinz: „Ein Plan, ein Ziel. Hessen wird klimaneutral bis 2050“

Wiesbaden, 22.03.2017 (um/he). „Hessen muss sich verändern, damit es lebenswert, vielfältig und wirtschaftlich stark bleibt“, betonte Klimaschutzministerin Priska Hinz in ihrer Regierungserklärung zum Integrierten Klimaschutzplan Hessen 2025 (iKSP). Dieser wurde am 13. März im Kabinett von der Landesregierung beschlossen. Der Klimaschutzplan enthält 140 konkrete Maßnahmen als Basis, um das Ziel der Klimaneutralität bis 2050 zu erreichen. „Der Klimawandel ist schon in vollem Gange – die letzten beiden Jahre waren die wärmsten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Wir können und müssen ihn abmildern und uns auf seine Auswirkungen einstellen.

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Umweltnachrichten: Treibhausgas-Ausstoß steigt wieder an

Statement von PETA zur Studie der Grünen

Berlin / Stuttgart, 17.03.2017 (pe). Eine von den Grünen in Auftrag gegebene Studie zeigt, dass Deutschland im Vergleich zum Vorjahr mehr Treibhausgase ausgestoßen hat. Hauptverursacher sei der Verkehr: Immer mehr LKW und PKW seien auf den Straßen unterwegs. Die Vorsitzende des Umweltausschusses im Bundestag, Bärbel Höhn, sieht die Klimaziele der Bundesregierung in Gefahr, den Ausstoß von klimaschädlichen Treibhausgasen bis 2020 um 40 Prozent zu senken. Dazu kommentiert René Schärling, Fachreferent bei der Tierrechtsorganisation PETA:

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Wissenschaft & Forschung: Abenteuer im Eis

Was Klimaforscher mit der Polarstern vorhaben

Diese mit dem Eis driftende Boje zeichnet meteorologische Daten auf. Bildquelle: Mario Hoppmann Alfred-Wegener-Institut

Bremerhaven, 07.03.2017 (awi). In gut zwei Jahren wird das Forschungsschiff Polarstern zu einer abenteuerlichen Expedition aufbrechen. Ein Jahr lang soll es festgefroren im Eis quer durch die Arktis driften. Wissenschaftler wollen dabei neue Erkenntnisse über den Klimawandel gewinnen. Auf der amerikanischen Wissenschaftskonferenz AAAS in Boston wurde das Projekt jetzt erstmals einer breiten Öffentlichkeit präsentiert.

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