Naturschutzorganisation

Umweltnachrichten: Naturwälder fördern Klima- und Naturschutz

Klima-Bündnis und NABU starten Projekt SpeicherWald

Göttingen, 13.06.2017 (bd/nb). Ein intakter Wald schützt das Klima ganz von alleine – mit dem gemeinsamen Projekt „SpeicherWald“ unterstreichen dies das Städtenetzwerk Klima-Bündnis und die Naturschutzorganisation NABU. Wälder, die ihrer natürlichen Entwicklung überlassen werden, sind bedeutende Kohlenstoffsenken und leisten so einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz – vor unserer Haustür und weltweit. Aus ihnen können auch die „Urwälder von morgen“ entstehen. Sie sind die „Hotspots“ der Biodiversität und für die Artenvielfalt unentbehrlich.

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Umweltnachrichten: Kommt nicht mehr in die Tüte!

WWF zieht Jahresbilanz der „Aktion Tütenlos“: Über 16 Millionen Tüten eingespart

Berlin, 06.04.2017 (wwf). Über16 Millionen eingesparte Tüten lautet die Bilanz des WWF nach einem Jahr „Aktion Tütenlos“. Möglich gemacht haben das die Einzelhändler AppelrathCüpper, Depot, möve, Orsay sowie teilnehmende Apotheken des Landesverbandes Baden-Württemberg. Sie motivieren ihre Kunden zum Nein zur Einwegtasche aus Plastik oder Papier. Der WWF führt „Aktion Tütenlos“ fort. Interessierte Einzelhändler können sich beim WWF melden, um mitzumachen. Neu hinzu kommt ab Mai das Modeunternehmen Hallhuber.

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Umweltnachrichten: „Tag des Artenschutzes“ – Damit der Tiger nicht zum Dino wird

WWF: Wenn die Waffen in der Savanne schweigen hilft das auch der Bevölkerung

Poaching Elefanten im Kongo Bildquelle: (c) Stephanie Latour WWF

Berlin, 02.03.2017 (wwf). Die Welt erlebt derzeit das größte Artensterben seit Verschwinden der Dinosaurier. Davor warnt die Naturschutzorganisation WWF anlässlich des Internationalen Tags des Artenschutzes (World Wildlife Day) am 3. März. „Wir müssen verhindern, dass in den kommenden Jahren Gorilla, Tiger oder Elefanten den Dinosauriern nachfolgen“, fordert daher Eberhard Brandes, Geschäftsführender Vorstand des WWF Deutschland. Wilderei, Lebensraumzerstörung und Klimawandel setzen den Arten laut WWF immer stärker zu.

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Umweltnachrichten: Letzte Chance für die „Kälbchen der Meere“

Vaquita-Bestand auf 30 Tiere eingebrochen: Kleinster Schweinswal der Welt steht kurz vor Ausrottung

Berlin/Mexiko-Stadt 08.02.2017 (wwf). Laut aktuellen Bestandsschätzungen ist die Zahl der kleinsten Schweinswale der Welt, der Vaquitas, innerhalb von nur einem Jahr um 50 Prozent auf gerade einmal dreißig erwachsene Tiere eingebrochen. Die Naturschutzorganisation WWF warnt daher, dass die Welt kurz davor steht eine weitere, charismatische Tierart unwiederbringlich zu verlieren. Vaquitas leben ausschließlich im Golf von Kalifornien. Ihre einzige Bedrohung sind Fischernetze, in denen sie unabsichtlich gefangen werden und ertrinken.

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Umweltnachrichten: Regenwald auf dem Teller

Grüne Woche 2017: WWF fordert EU-Verbot für Produkte aus Waldzerstörung

Berlin 26.01.2017 (wwf). Die Landwirtschaft verursacht derzeit bis zu 80 Prozent des weltweiten Waldverlusts. Das geht aus einem gemeinsam veröffentlichten Positionspapier der Naturschutzorganisation WWF und des Bundesentwicklungsministeriums (BMZ) hervor. Setzt sich der Trend wie bisher fort, sind bis 2030 voraussichtlich zusätzliche 170 Millionen Hektar Waldfläche zerstört. Das entspricht beinahe der fünffachen Größe Deutschlands. Insbesondere der Anbau von Palmöl, Soja für die Tierfütterung, Kautschuk, Kakao sowie die Rinderhaltung heizen die Rodungen weltweit an. Der WWF fordert daher einen EU-weiten Importstopp für Waren und Agrar-Rohstoffe, für deren Herstellung Wald „umgewandelt“ wurde.

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Umweltnachrichten: Wassersparen ist zu wenig

G20-Agrarministertreffen in Berlin: WWF fordert Ende des globalen Wasserraubbaus durch den Agrarsektor

Berlin 19.01.2017 (wwf). Der teils systematische, staatlich subventionierte Wasserraubbau durch den Agrarsektor verschärft die globale Wasserkrise immer weiter. Davor warnt die Naturschutzorganisation WWF anlässlich des Treffens der G20-Landwirtschaftsminister, die sich am Sonntag in Berlin hierzu beraten werden. Die 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer repräsentieren 60 Prozent der globalen Anbau- und Ackerfläche und stellen damit laut WWF einen der größten globalen Wassernutzer dar.

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Umweltnachrichten: Tierwohl-Label als ökologische Mogelpackung

WWF kritisiert Vorschläge zu Tierwohl-Label: Futtermittel spielen keine Rolle. / 90 Prozent des deutschen Fleisches ist „ökologisch ungenügend“

Berlin, 18.01.2017 (wwf). Die Naturschutzorganisation WWF kritisiert die derzeit diskutierten Vorgaben für ein staatliches Tierwohllabel als einseitig und unökologisch. „Von einem unökologischen Tierwohllabel haben Ameisenbär und Jaguar, die in Südamerika ihr Zuhause verlieren, weil dort Soja-Monokulturen  für unsere heimischen Schweine und Hühner entstehen, erst einmal gar nichts“, kritisiert Martina Fleckenstein, Leiterin Agrarpolitik beim WWF Deutschland. „Eine gesellschaftlich akzeptierte  Fleischproduktion muss mehr im Blick haben als die Haltungsbedingungen unserer Nutztiere – dazu gehören auch die ökologischen Auswirkungen.“

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