Umweltnachrichten

Umweltnachrichten: Klimaklage gegen RWE

Oberlandesgericht verhandelt Berufung am 13. November

Bonn/Hamm, 15.05.2017 (ug). Der 5. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Hamm hat nun entschieden, dass die Berufung des peruanischen Bergführers und Kleinbauern Saúl Luciano Lliuya am 13. November (Montag, 12:30 Uhr) mündlich verhandelt wird. Für den öffentlichen Verhandlungstermin ist eine Dauer von rund zwei Stunden angesetzt. Der Termin fällt mitten in die zweiwöchige UN-Klimakonferenz in Bonn (6. – 17. Nov.), was dem Fall auch international noch zusätzliche Aufmerksamkeit bescheren dürfte.

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Umweltnachrichten: Rotmilan-Paar wird von Windenergieanlage vertrieben

NABU zeigt Investor einer Windenergieanlage in Nordhessen an

Wetzlar/Berlin, 12.05.2017 (nb). Wegen des Verstoßes gegen geltendes Naturschutzrecht hat der NABU gegen einen Betreiber und den Flächenverpächter eines Windenergieparks im nordhessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg Anzeige erstattet. NABU-Mitglieder hatten den Betreiber und den Flächenverpächter dabei erwischt, wie sie die Ansiedlung eines Rotmilan-Brutpaars in der Nähe ihrer Windenergieanlagen durch massive Störung zu verhindern versuchten. Gemäß Genehmigungsbescheid müsste dieser Windpark bei einer aktiven Brut von Rotmilanen in der Umgebung vom 1. Mai bis zum 31. Juli tagsüber still stehen.

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Umweltnachrichten: „Fitness Check“ der Agrarpolitik zeigt: Reform ist überfällig

NABU: Studie stellt Förderpolitik der EU auf den Prüfstand

Berlin/Brüssel, 12.05.2017 (nb). Die Gemeinsame Agrarpolitik der EU (GAP) ist nicht zeitgemäß und hochgradig ineffizient. Das geht aus einer wissenschaftlichen Überprüfung der GAP hervor, die der NABU und seine europäischen Partnerverbände BirdLife und EEB in Auftrag gegeben haben. Erste Ergebnisse stellten die Autoren am heutigen Donnerstag in Brüssel vor.

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Umweltnachrichten: Meeresatlas 2017 zeigt beispiellosen Druck auf die Ozeane

Heinrich-Böll-Stiftung, Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein, Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“ und Le Monde Diplomatique

Berlin, 10.05.2017 (hbst). Die Weltmeere stehen unter zunehmenden Druck und verändern sich rapide: Sie sind überfischt, verschmutzt und vermüllt, sie heizen sich auf und versauern, die Artenvielfalt nimmt ab – und zugleich verstärken sich die Auswirkungen dieser Prozesse gegenseitig. Das zeigt der heute vorgestellte „Meeresatlas 2017“, der Daten und Fakten über unseren Umgang mit dem Ozean präsentiert. Die Herausgeber – Heinrich-Böll-Stiftung, der Kieler Forschungsverbund Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“ und die Monatszeitung für internationale Politik, Le Monde Diplomatique – haben in 18 Beiträgen die wichtigsten Dimensionen zur Wechselwirkung zwischen den Menschen, dem Ozean und seiner Küsten zusammengetragen.

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Umweltnachrichten: DUH kündigt Korrektur des vorgestellten Luftreinhalteplans für Stuttgart auf dem Rechtsweg an

Die von Verkehrsminister Hermann vorgestellten Maßnahmen bleiben weit hinter den gesetzlichen Anforderungen zur Luftreinhaltung zurück

Stuttgart/ Radolfzell, 05.05.2017 (duh). Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert den vom baden-württembergischen Verkehrsminister Winfried Hermann vorgestellten Luftreinhalteplan für die Landeshauptstadt Stuttgart als völlig unzureichend. „Seit der Veröffentlichung nunmehr amtlicher Nachmessungen des Umweltbundesamtes an Euro 5 und Euro 6 Diesel-Pkw in der vergangenen Woche, muss auch die grün-schwarze Landesregierung erkennen, dass eine ‚saubere Luft‘ für Stuttgart nur durch noch konsequentere Fahrverbote für Diesel-Pkw, Busse und Nutzfahrzeuge möglich ist.

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Umweltnachrichten: Der Wolf im Fokus

WWF zum Abschluss der Umweltministerkonferenz in Bad Saarow

Berlin, 05.05.2017 (wwf). Zum Abschluss der Umweltministerkonferenz in Bad Saarow spricht sich der WWF für einen ehrlichen Dialog über die Rückkehrer des Wolfs nach Deutschland aus. Ziel müsse es sein, das Überleben der Tiere hierzulande dauerhaft zu sichern und gleichzeitig die Konflikte zu entschärfen, die mit ihrer Ausbreitung einhergehen. Christoph Heinrich, Vorstand Naturschutz des WWF Deutschland, kommentiert:

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Umweltnachrichten: Alarmierender Rückgang bei Vögeln in Deutschland und Europa

NABU: Kleine Anfrage der Grünen im Bundestag bestätigt Beobachtungen zum Rückgang der Feldvögel – Verlust von Nahrung und Lebensraum

Berlin, 05.05.2017 (nb). Die Vögel der Agrarlandschaft sind in Deutschland und Europa besonders bedroht. Die Bestände typischer Vögel der offenen Felder und Wiesen haben in den letzten Jahrzehnten immer schneller abgenommen. Zwischen 1990 und 2013 verschwanden in Deutschland 35 Prozent aller Feldlerchen, 80 Prozent aller Kiebitze und 84 Prozent aller Rebhühner. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen im Bundestag hervor (Drucksache 18/11877), die heute veröffentlicht wurde.

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