Umweltnachrichten

Umweltnachrichten: Meeresatlas 2017 zeigt beispiellosen Druck auf die Ozeane

Heinrich-Böll-Stiftung, Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein, Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“ und Le Monde Diplomatique

Berlin, 10.05.2017 (hbst). Die Weltmeere stehen unter zunehmenden Druck und verändern sich rapide: Sie sind überfischt, verschmutzt und vermüllt, sie heizen sich auf und versauern, die Artenvielfalt nimmt ab – und zugleich verstärken sich die Auswirkungen dieser Prozesse gegenseitig. Das zeigt der heute vorgestellte „Meeresatlas 2017“, der Daten und Fakten über unseren Umgang mit dem Ozean präsentiert. Die Herausgeber – Heinrich-Böll-Stiftung, der Kieler Forschungsverbund Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“ und die Monatszeitung für internationale Politik, Le Monde Diplomatique – haben in 18 Beiträgen die wichtigsten Dimensionen zur Wechselwirkung zwischen den Menschen, dem Ozean und seiner Küsten zusammengetragen.

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Umweltnachrichten: DUH kündigt Korrektur des vorgestellten Luftreinhalteplans für Stuttgart auf dem Rechtsweg an

Die von Verkehrsminister Hermann vorgestellten Maßnahmen bleiben weit hinter den gesetzlichen Anforderungen zur Luftreinhaltung zurück

Stuttgart/ Radolfzell, 05.05.2017 (duh). Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert den vom baden-württembergischen Verkehrsminister Winfried Hermann vorgestellten Luftreinhalteplan für die Landeshauptstadt Stuttgart als völlig unzureichend. „Seit der Veröffentlichung nunmehr amtlicher Nachmessungen des Umweltbundesamtes an Euro 5 und Euro 6 Diesel-Pkw in der vergangenen Woche, muss auch die grün-schwarze Landesregierung erkennen, dass eine ‚saubere Luft‘ für Stuttgart nur durch noch konsequentere Fahrverbote für Diesel-Pkw, Busse und Nutzfahrzeuge möglich ist.

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Umweltnachrichten: Der Wolf im Fokus

WWF zum Abschluss der Umweltministerkonferenz in Bad Saarow

Berlin, 05.05.2017 (wwf). Zum Abschluss der Umweltministerkonferenz in Bad Saarow spricht sich der WWF für einen ehrlichen Dialog über die Rückkehrer des Wolfs nach Deutschland aus. Ziel müsse es sein, das Überleben der Tiere hierzulande dauerhaft zu sichern und gleichzeitig die Konflikte zu entschärfen, die mit ihrer Ausbreitung einhergehen. Christoph Heinrich, Vorstand Naturschutz des WWF Deutschland, kommentiert:

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Umweltnachrichten: Alarmierender Rückgang bei Vögeln in Deutschland und Europa

NABU: Kleine Anfrage der Grünen im Bundestag bestätigt Beobachtungen zum Rückgang der Feldvögel – Verlust von Nahrung und Lebensraum

Berlin, 05.05.2017 (nb). Die Vögel der Agrarlandschaft sind in Deutschland und Europa besonders bedroht. Die Bestände typischer Vögel der offenen Felder und Wiesen haben in den letzten Jahrzehnten immer schneller abgenommen. Zwischen 1990 und 2013 verschwanden in Deutschland 35 Prozent aller Feldlerchen, 80 Prozent aller Kiebitze und 84 Prozent aller Rebhühner. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen im Bundestag hervor (Drucksache 18/11877), die heute veröffentlicht wurde.

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Umweltnachrichten: Schlechte Klimabilanz – NABU fordert Kohleausstieg bis spätestens 2035

Zahl des Monats: Deutsche Kohlekraftwerke erzeugen 40 Prozent Strom und stoßen 80 Prozent der Treibhausgase aus

Berlin, 03.05.2017 (nb). Die deutschen Kohlekraftwerke produzieren 40 Prozent des Stroms – sind aber für 80 Prozent der Treibhausgasemissionen in diesem Sektor verantwortlich.  Der NABU fordert einen Ausstieg aus der Kohle bis spätestens 2035, um die deutschen Klimaziele zu erreichen und den Pfad zur Einhaltung der Klimaschutzvereinbarungen von Paris offen zu halten. Der Großteil der Kohlekraftwerke muss jedoch schon deutlich früher stillgelegt werden. Dass politisch nicht an der Umsetzung eines beschleunigten Kohleausstiegs gearbeitet wird, ist fatal für das Klima und die betroffenen Regionen.

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Umweltnachrichten: 258.708 Stimmen für lebendige Landwirtschaft

Umweltverbände beenden europaweite Online-Kampagne zur Bürgerbefragung über EU-Agrarpolitik

Berlin 03.05.2017 (wwf). 258.708 Bürgerinnen und Bürger haben sich an der Online-Kampagne zur Diskussion um die künftige EU-Agrarpolitik beteiligt und damit ein klares Statement für eine verantwortungsbewusste Landwirtschaft an die EU-Kommission in Brüssel gesandt. Die beteiligten Umweltverbände BUND, DNR, NABU und WWF zeigten sich zufrieden angesichts der hohen Bürgerbeteiligung.

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Umweltnachrichten: Commerzbank muss Kohlerichtlinie schärfen

Warnung vor polnischen Firmenkunden mit Kohle-Expansionsplänen

Frankfurt, 02.05.2017 (ug). Zur morgigen Hauptversammlung fordern die Umweltorganisationen urgewald und „Entwicklung JA – Tagebau NEIN“ aus Polen mehr Engagement beim Klimaschutz von der Commerzbank. Die Bank hat zwar im Sommer 2016 in einer Richtlinie die Kohlefinanzierung deutlich eingeschränkt, doch Geschäfte mit Firmen, die neue Kohlekraftwerke planen, sind nach wie vor möglich.

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