Umweltnachrichten

NABU braucht fleißige Vogelzähler

Berlin, 04.01.2016 (nb). Vom 8. bis 10. Januar 2016 findet zum sechsten Mal die bundesweite „Stunde der Wintervögel“ statt: Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und sein bayerischer Partner Landesbund für Vogelschutz (LBV) rufen Naturfreunde auf, eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen und zu melden. Um im Vergleich mit anderen Jahren Bestandszu- oder -abnahmen feststellen zu können, hofft der NABU auch in diesem Jahr auf eine rege Beteiligung bei Deutschlands größter wissenschaftlicher Mitmachaktion.

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„Biosphärengebiet tut Natur, Mensch und Ruf des Schwarzwaldes gut“

Radolfzell, 04.01.2016 (nb/bawü). Als „historischen Schritt“ bezeichnen die drei baden-württembergischen Naturschutzverbände NABU, BUND und LNV die heutige Unterzeichnung der Verordnung für das neue Biosphärengebiet im Südschwarzwald. „Wir gratulieren den 29 Gemeinden und dem Land herzlich zu diesem wichtigen Schritt. Das neue Biosphärengebiet wird der Natur, den Menschen in der Region und dem Ruf des Schwarzwaldes in der ganzen Welt guttun – vor allem, sobald die UNESCO das Gebiet offiziell anerkennt“,

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Umweltnachrichten: BUND erhebt Klage gegen Offshore-Terminal Bremerhaven

Bremen, 30.12.2015 (bd/hb). Heute hat die vom BUND beauftragte Rechtsanwaltskanzlei beim Verwaltungsgericht Bremen Klage gegen den Offshore-Terminal Bremerhaven (OTB) eingereicht. Die Klageerhebung erfolgt zunächst fristwahrend. Die ausführliche Begründung muss nun innerhalb der nächsten sechs Wochen nachgereicht werden. Der BUND erachtet den Bau des Offshore-Terminals  zum ausschließlichen Umschlag von Offshore-Windkraftanlagen für nicht tragfähig begründet. Da der Bau in einem europäischen Natura 2000-Schutzgebiet in Brackwasserwatt und Flachwasserzone der Wesermündung – zugleich Teil des größten bremischen Naturschutzgebiet Luneplate – erfolgen soll,

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Neue Wasserkraftwerke auf dem Balkan bedrohen Europas wertvollste Flüsse

Das Medna-Projekt an der Sana, von dem Energieunternehmen Kelag gebaut. (c) Za vode Podgorice

Das Medna-Projekt an der Sana, von dem Energieunternehmen Kelag gebaut. (c) Za vode Podgorice

Radolfzell, Wien, 15.12.2015 (en).  Auf dem Balkan fließen die ökologisch wertvollsten Flüsse Europas. Noch, denn tausende Wasserkraftwerke sind in Vorbereitung und bedrohen einen wesentlichen Teil des europäischen Naturerbes. Die Planungen machen sogar vor Naturschutzgebieten wie Nationalparken, Natura 2000 Gebieten und Ramsar-Feuchtgebieten nicht Halt. Die Finanz-NGO Bankwatch hat nun im Auftrag von EuroNatur und RiverWatch insgesamt 1.829 Wasserkraftprojekte untersucht und beantwortet die Fragen, wer diese Projekte finanzieren und umsetzen soll. Die Hauptinvestoren auf dem Balkan sind die großen internationalen Banken. EBRD (Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung), Weltbank und die EIB (European Investment Bank) finanzieren derzeit Wasserkraftprojekte In Höhe von insgesamt  818 Millionen Euro.

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Hessen fördert Nachbarkommunen von Windenergieanlagen

Bildquelle: Petra Bork pixelio.de

Bildquelle: Petra Bork pixelio.de

Wiesbaden, 03.12.2015 (um/he). „Der konsequente Ausbau der Windenergie in Hessen ist ein enorm wichtiger Baustein für den Klimaschutz. Für diesen Ausbau sind die hessischen Kommunen unsere wichtigsten Partner. Darum werden wir sie in Zukunft finanziell unterstützen und nehmen dabei viel Geld in die Hand“, sagte Klimaschutzministerin Priska Hinz heute in Wiesbaden. Um den Kreis der Antragssteller möglichst breit zu halten, ist die Unterstützung des Landes in zwei Bereiche geteilt. Zum einen können Kommunen Fördergelder aus dem Landeshaushalt für Projekte zum Klimaschutz oder zur Klimaanpassung beantragen, wenn eine Windenergieanlage in ihren Gemeindegrenzen oder in direkter Nachbarschaft steht. Zum anderen gibt es eine direkte Beteiligung an den Pachteinnahmen, wenn die Kommune in direkter Nachbarschaft zu einer Windenergieanlage im Staatswald liegt.

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Umweltnachrichten: Hohe Stickoxid-Emissionen bei einem getesteten Opel Zafira Diesel

Bildquelle: Deutsche Umwelthilfe (DUH)

Bildquelle: Deutsche Umwelthilfe (DUH)

Berlin, 23.10.2015 (duh). Die Abgasprüfstelle der Berner Fachhochschule in der Schweiz hat im Auftrag der Deutschen Umwelthilfe (DUH) die Stickoxid (NOx)-Emissionen eines Opel Zafira 1.6 CDTi (Frontantrieb, Laufleistung 6.000 km, Euro 6b) untersucht. Dabei wurden in bestimmten Fahrsituationen bis zu 17-fach höhere NOx-Emissionen gemessen als nach dem Euro 6 Grenzwert zulässig. Der getestete Opel Zafira stieß im offiziellen Prüfzyklus (NEDC) mit

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Umweltnachrichten: Artenvielfalt in Gefahr

Die spektakuläre Königsprotea (Protea cynaroides) ist die Nationalblume Südafrikas. Hohenheimer Wissenschaftler untersuchen ihre Reaktion auf Klimawandel und häufiger werdende Feuer.  Bildquelle: Universität Hohenheim

Bildquelle: Universität Hohenheim

Stuttgart, 30. 09. 2015 (un/hi). Sie gilt als eine der artenreichsten Regionen dieser Erde: Die Kapregion in Südafrika. Jetzt ist diese Vielfalt in Gefahr – Klimawandel und veränderte Landnutzung bedrohen sie. „Wir müssen Maßnahmen erarbeiten, die dem entgegensteuern“, erklärt Prof. Dr. Frank Schurr, Landschaftsökologe an der Universität Hohenheim. „Und dazu müssen wir wissen, wie sich die Pflanzenarten unter veränderten Bedingungen entwickeln.“ Das erforscht er am Beispiel der wohl bekanntesten Pflanzengruppe Südafrikas, den Proteen. In einem Forschungsprojekt will er mit seinem Team Empfehlungen zur Ausweisung neuer Schutzgebiete, zum Management von Feuern und zur nachhaltigen Nutzung dieser Pflanzen als Schnittblumen erarbeiten. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Projekt mit 450.000 Euro.

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