Umweltnachrichten

Deutsche Umwelthilfe reicht Klage gegen Kraftfahrt-Bundesamt ein

Berlin, 25.01.2016 (duh). Nach dem Bekanntwerden des VW-Abgasskandals ordnete das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am 15.10.2015 einen amtlichen Rückruf der betroffenen VW-Fahrzeuge an. Mehr als drei Monate danach sind die Details der Rückrufaktion immer noch nicht offengelegt. Insbesondere interessiert die betroffenen Autohalter, aber auch den klageberechtigten Umwelt- und Verbraucherschutzverband Deutsche Umwelthilfe (DUH), welche Veränderungen der Leistungs-, Spritverbrauchs-, CO2- sowie sonstiger Emissionswerte mit der Nachrüstung verbunden sind. Die DUH hat mit Datum 22.1.2016 auf Grundlage des Umweltinformationsgesetzes gegen das KBA eine Untätigkeitsklage wegen Anspruchs auf Informationserteilung gestellt.

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Japan ordnet nach Verhaftung die Ausweisung des US-Delfinschützers Ric O’Barry an

Hagen, 22.01.2016 (ots). Der weltbekannte Delfinschützer Ric O’Barry aus den USA wurde bei seiner Einreise nach Japan auf dem internationalen Flughafen von Tokio am vergangenen Montag von den Einwanderungsbehörden verhaftet und wird weiterhin an einer Einreise gehindert. Heute morgen hat Japan seine Ausreise angeordnet, gleichwohl weigert sich O’Barry die Haftanstalt in der Nähe des Flughafens zu verlassen. Als Grund seiner Verhaftung wurde nach Angaben seines Anwalts vorgeschoben, dass O’Barry im August letzten Jahres bei seiner Einreise verschwiegen habe, an einer Veranstaltung gegen das alljährliche Abschlachten von Delfinen in Japan teilgenommen zu

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Weltwassertag 2016: Tierische Produkte schneiden beim Wasserfußabdruck schlecht ab

Berlin, 21.01.2016 (vebu). „Die wenigsten wissen, dass unser Wasserverbrauch am stärksten durch unsere Ernährung bestimmt wird. Bis zu einem 10-fachen übersteigt der Wasserbedarf der Nahrungsmittelproduktion unseren privaten alltäglichen Bedarf. Wer seinen Wasserfußabdruck gering halten möchte, sollte auf eine pflanzliche Ernährung umsteigen“, rät Sebastian Joy, Geschäftsführer des VEBU.

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NABU braucht fleißige Vogelzähler

Berlin, 04.01.2016 (nb). Vom 8. bis 10. Januar 2016 findet zum sechsten Mal die bundesweite „Stunde der Wintervögel“ statt: Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und sein bayerischer Partner Landesbund für Vogelschutz (LBV) rufen Naturfreunde auf, eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen und zu melden. Um im Vergleich mit anderen Jahren Bestandszu- oder -abnahmen feststellen zu können, hofft der NABU auch in diesem Jahr auf eine rege Beteiligung bei Deutschlands größter wissenschaftlicher Mitmachaktion.

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„Biosphärengebiet tut Natur, Mensch und Ruf des Schwarzwaldes gut“

Radolfzell, 04.01.2016 (nb/bawü). Als „historischen Schritt“ bezeichnen die drei baden-württembergischen Naturschutzverbände NABU, BUND und LNV die heutige Unterzeichnung der Verordnung für das neue Biosphärengebiet im Südschwarzwald. „Wir gratulieren den 29 Gemeinden und dem Land herzlich zu diesem wichtigen Schritt. Das neue Biosphärengebiet wird der Natur, den Menschen in der Region und dem Ruf des Schwarzwaldes in der ganzen Welt guttun – vor allem, sobald die UNESCO das Gebiet offiziell anerkennt“,

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Umweltnachrichten: BUND erhebt Klage gegen Offshore-Terminal Bremerhaven

Bremen, 30.12.2015 (bd/hb). Heute hat die vom BUND beauftragte Rechtsanwaltskanzlei beim Verwaltungsgericht Bremen Klage gegen den Offshore-Terminal Bremerhaven (OTB) eingereicht. Die Klageerhebung erfolgt zunächst fristwahrend. Die ausführliche Begründung muss nun innerhalb der nächsten sechs Wochen nachgereicht werden. Der BUND erachtet den Bau des Offshore-Terminals  zum ausschließlichen Umschlag von Offshore-Windkraftanlagen für nicht tragfähig begründet. Da der Bau in einem europäischen Natura 2000-Schutzgebiet in Brackwasserwatt und Flachwasserzone der Wesermündung – zugleich Teil des größten bremischen Naturschutzgebiet Luneplate – erfolgen soll,

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Neue Wasserkraftwerke auf dem Balkan bedrohen Europas wertvollste Flüsse

Das Medna-Projekt an der Sana, von dem Energieunternehmen Kelag gebaut. (c) Za vode Podgorice

Das Medna-Projekt an der Sana, von dem Energieunternehmen Kelag gebaut. (c) Za vode Podgorice

Radolfzell, Wien, 15.12.2015 (en).  Auf dem Balkan fließen die ökologisch wertvollsten Flüsse Europas. Noch, denn tausende Wasserkraftwerke sind in Vorbereitung und bedrohen einen wesentlichen Teil des europäischen Naturerbes. Die Planungen machen sogar vor Naturschutzgebieten wie Nationalparken, Natura 2000 Gebieten und Ramsar-Feuchtgebieten nicht Halt. Die Finanz-NGO Bankwatch hat nun im Auftrag von EuroNatur und RiverWatch insgesamt 1.829 Wasserkraftprojekte untersucht und beantwortet die Fragen, wer diese Projekte finanzieren und umsetzen soll. Die Hauptinvestoren auf dem Balkan sind die großen internationalen Banken. EBRD (Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung), Weltbank und die EIB (European Investment Bank) finanzieren derzeit Wasserkraftprojekte In Höhe von insgesamt  818 Millionen Euro.

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