Umweltnachrichten

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Hessen fördert Nachbarkommunen von Windenergieanlagen

Bildquelle: Petra Bork pixelio.de

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Wiesbaden, 03.12.2015 (um/he). „Der konsequente Ausbau der Windenergie in Hessen ist ein enorm wichtiger Baustein für den Klimaschutz. Für diesen Ausbau sind die hessischen Kommunen unsere wichtigsten Partner. Darum werden wir sie in Zukunft finanziell unterstützen und nehmen dabei viel Geld in die Hand“, sagte Klimaschutzministerin Priska Hinz heute in Wiesbaden. Um den Kreis der Antragssteller möglichst breit zu halten, ist die Unterstützung des Landes in zwei Bereiche geteilt. Zum einen können Kommunen Fördergelder aus dem Landeshaushalt für Projekte zum Klimaschutz oder zur Klimaanpassung beantragen, wenn eine Windenergieanlage in ihren Gemeindegrenzen oder in direkter Nachbarschaft steht. Zum anderen gibt es eine direkte Beteiligung an den Pachteinnahmen, wenn die Kommune in direkter Nachbarschaft zu einer Windenergieanlage im Staatswald liegt.

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Umweltnachrichten: Hohe Stickoxid-Emissionen bei einem getesteten Opel Zafira Diesel

Bildquelle: Deutsche Umwelthilfe (DUH)

Bildquelle: Deutsche Umwelthilfe (DUH)

Berlin, 23.10.2015 (duh). Die Abgasprüfstelle der Berner Fachhochschule in der Schweiz hat im Auftrag der Deutschen Umwelthilfe (DUH) die Stickoxid (NOx)-Emissionen eines Opel Zafira 1.6 CDTi (Frontantrieb, Laufleistung 6.000 km, Euro 6b) untersucht. Dabei wurden in bestimmten Fahrsituationen bis zu 17-fach höhere NOx-Emissionen gemessen als nach dem Euro 6 Grenzwert zulässig. Der getestete Opel Zafira stieß im offiziellen Prüfzyklus (NEDC) mit

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Umweltnachrichten: Artenvielfalt in Gefahr

Die spektakuläre Königsprotea (Protea cynaroides) ist die Nationalblume Südafrikas. Hohenheimer Wissenschaftler untersuchen ihre Reaktion auf Klimawandel und häufiger werdende Feuer.  Bildquelle: Universität Hohenheim

Bildquelle: Universität Hohenheim

Stuttgart, 30. 09. 2015 (un/hi). Sie gilt als eine der artenreichsten Regionen dieser Erde: Die Kapregion in Südafrika. Jetzt ist diese Vielfalt in Gefahr – Klimawandel und veränderte Landnutzung bedrohen sie. „Wir müssen Maßnahmen erarbeiten, die dem entgegensteuern“, erklärt Prof. Dr. Frank Schurr, Landschaftsökologe an der Universität Hohenheim. „Und dazu müssen wir wissen, wie sich die Pflanzenarten unter veränderten Bedingungen entwickeln.“ Das erforscht er am Beispiel der wohl bekanntesten Pflanzengruppe Südafrikas, den Proteen. In einem Forschungsprojekt will er mit seinem Team Empfehlungen zur Ausweisung neuer Schutzgebiete, zum Management von Feuern und zur nachhaltigen Nutzung dieser Pflanzen als Schnittblumen erarbeiten. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Projekt mit 450.000 Euro.

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Im Angesicht der Naturkatastrophen

Zweite internationale Potsdam Summer School startet am 14. September

Bremerhaven, 10. 09. 2015 (awi). Die wachsende Weltbevölkerung, der Klimawandel, die rasante Verstädterung und die internationale Verflechtung von Wirtschaftsräumen vergrößern unsere Verwundbarkeit gegenüber Naturgefahren. Diese großen globalen Herausforderungen „im Angesicht der Naturkatastrophen“ stehen im Fokus der zweiten Potsdam Summer School. Vom 14. bis 23. September 2015 werden 40 Nachwuchstalente aus 28 Ländern zusammenkommen, um gemeinsam mit renommierten Wissenschaftlern der Potsdamer Geo- und Klimaforschungsinstitutionen sowie internationalen Experten die drängenden wissenschaftlichen und gesellschaftsrelevanten Fragen der Naturgefahren zu diskutieren.

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