Umweltnachrichten international

Umweltnachrichten international: Ungebremster Klimawandel gefährdet mühsam erarbeitete Entwicklungsfortschritte in Asien

MANILA, PHILIPPINEN, 14.07.2017 (pik). Ein ungebremster Klimawandel hätte für Länder in Asien und Ozeanien verheerende Folgen und würde sich stark auf ihr zukünftiges Wachstum auswirken. Außerdem würden sich aktuelle Entwicklungserfolge umgekehren und die Lebensqualität abnehmen. Das ergibt ein Bericht, den die asiatische Entwicklungsbank (ADB) und das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) erstellt haben.

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Umweltnachrichten international: Kritik an Tropenholz für Olympiade

Rettet den Regenwald verlangt Verzicht auf Tropenholz für japanisches Olympiastadion – 139.338 Unterschriften übergeben

Berlin, 10.05.2017 (rdr). Die Bauten der Olympischen Spiele 2020 in Tokio dürfen nicht auf Kosten des Regenwaldes gebaut werden – dies verlangt eine Petition von Rettet den Regenwald, die heute an die japanische Botschaft in Berlin übergeben wurde. „Offiziell geht es bei Olympia um Fair Play. In Wirklichkeit finden die Spiele auf dem Rücken der Indigenen in Sarawak statt und zerstören dort Regenwald. Sollte weiter Tropenholz aus Sarawak auf den Olympia-Baustellen verwendet werden, gebe es während der Sportveranstaltung nichts zu feiern“, sagt Mathias Rittgerott von Rettet den Regenwald während der Übergabe.

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Umweltnachrichten international: Die Räuber des Welterbes

WWF-Studie: Wilderei in fast der Hälfte des UNESCO-Weltnaturerbes

Berlin, 18.04.2017 (wwf). In fast der Hälfte aller UNESCO-Weltnaturerbestätten werden bedrohte Arten gewildert, wird illegal Holz geschlagen oder illegal gefischt. Bereits vierzehn Stätten stehen auf der Liste des Welterbes in Gefahr. Das zeigt die am Dienstag veröffentlichte WWF-Studie „Not for Sale“. Die Naturschutzorganisation ruft daher weltweit zur engeren Zusammenarbeit im Kampf gegen den illegalen Handel mit Tier- und Pflanzenarten auf. Die internationale Staatengemeinschaft dürfe nicht tatenlos dabei zusehen, wie Wilderer das Welterbe plündern und ausrauben, so die Warnung des WWF.

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Umweltnachrichten international: Vulkanausbrüche dezimierten Pinguinkolonie

Eselspinguine (Pygoscelis papua) auf Ardley Island, Antarktis. Bildquelle: IDW

Bochum, 14.04.2017 (idw). Vulkanausbrüche haben eine Kolonie von Eselspinguinen auf der Westantarktischen Halbinsel in den vergangenen 7.000 Jahren mehrfach stark dezimiert. Dies zeigt eine Studie, die Meereswissenschaftler des Instituts für Chemie und Biologie des Meeres der Universität Oldenburg zusammen mit britischen Experten durchgeführt haben. Die Forscher analysierten Pinguin-Guano, der aus den vergangenen Jahrtausenden stammte. Sie konnten zeigen, dass der Ascheregen eines naheliegenden Vulkans die Pinguinpopulation mehrfach an den Rand des Aussterbens gebracht hat.

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Umweltnachrichten international: Enttäuschendes Votum des Grünen Klimafonds für Finanzierung großer Wasserkraftprojekte

Germanwatch kritisiert unklaren Klimanutzen bei Großprojekt in Tadschikistan

Songdo, 06.04.2017 (gw). Am heutigen Donnerstag hat das Direktorium des Grünen Klimafonds (GCF) zwei vorgeschlagenen Wasserkraft-Projekten zugestimmt: Der Erneuerung der Anlagentechnik eines Großstaudamms in Tadschikistan und dem Neubau eines mittelgroßen Staudamms auf den Salomon-Inseln. Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch sieht die Finanzierung durch den GCF kritisch. Lutz Weischer, Teamleiter für Internationale Klimapolitik bei Germanwatch:

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Umweltnachrichten international: Nashorn im Fadenkreuz

Südafrikanisches Gericht kippt Handelsverbot für Nashorn-Horn

Berlin, 06.04.2017 (wwf). Das südafrikanische Verfassungsgericht hat das Moratorium des nationalen Handels mit Nashorn-Horn aus formalen Gründen gekippt. Die Regierung des Landes arbeitet nach eigenen Angaben bereits an einer Regelung, die den Kauf und Verkauf in Zukunft ermöglicht. Auch eine Legalisierung des Exports ist im Gespräch. Ein kommerzieller Handel auf internationalem Niveau bleibt weiterhin durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen verboten. Der WWF befürchtet, dass der legale Export Schlupflöcher für den illegalen Handel nach Asien schafft und eine Strafverfolgung erheblich erschwert.

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Umweltnachrichten international: Vage Hoffnung für Chinas Elefanten

Ein Drittel aller Elfenbeinläden muss dichtmachen

Bildquelle. Pixabay

Kerpen, 31.03.2017 (reaev). Der 31. März – ein guter Tag für die Elefanten! China macht Ernst mit seiner Ankündigung, den Elfenbeinhandel zu beenden und schließt rund ein Drittel seiner insgesamt 164 offiziellen Schnitzwerkstätten und Elfenbeinshops. Die restlichen sollen bis zum Jahresende folgen. Dieser wichtige Schritt zur Rettung der akut vom Aussterben bedrohten Elefanten steht übrigens in der EU bis dato noch aus.

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