Umweltnachrichten

Umweltnachrichten: Umweltfreundliches Ostern fängt beim Einkauf an

NABU lädt zum Rundgang durch den virtuellen Supermarkt

Berlin, 11.04.2017 (nb). Über 100 Millionen Schokohasen gehen Ostern in Deutschland über die Ladentheke. Aber nicht nur Schokohasen und Ostereier füllen nach der Fastenzeit die Einkaufswagen in den über 38.000 kleinen und großen Supermärkten, Discountern oder SB-Warenhäusern in Deutschland. Im Lebensmittelhandel ist Gründonnerstag einer der umsatzstärksten Tage im Jahr. Der NABU gibt Tipps, wie der Einkauf für die Festtage umweltfreundlicher gelingt. 

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Umweltnachrichten: Discounter-Kunden fordern Fleisch aus besserer Tierhaltung

Greenpeace-Umfrage: Verbraucher verlangen mehr Transparenz von Lidl und Aldi

Hamburg, 11.04.2017 (gp). Fleisch aus besserer, tiergerechterer Haltung wünschen sich 90 Prozent der Kunden von Lidl und Aldi von den Lebensmittel-Discountern. Dafür sind 85 Prozent der Befragten bereit, bis zu fünf Euro pro Kilogramm Fleisch mehr zu bezahlen. Das zeigt eine repräsentative Forsa-Umfrage unter Kunden der beiden Discounter im Auftrag von Greenpeace. „Auch Supermarkt-Kunden wollen kein Billigfleisch auf Kosten der Tiere“, sagt Dirk Zimmermann, Landwirtschaftsexperte von Greenpeace.

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Umweltnachrichten: Fledermäuse finden immer weniger Nahrung

NABU-Experten: Deutschland muss dringend bundesweites Insekten-Monitoring aufbauen

Berlin/Wetzlar, 10.04.2017 (nb). Aktuell erwachen Deutschlands Fledermäuse aus ihrem Winterschlaf. Nachts gehen sie auf die Jagd, um ihre leeren Reserven aufzutanken. Doch die Nahrungssuche wird für Fledermäuse immer schwieriger. Fledermausforscher des NABU warnten daher auf einer Tagung im hessischen Wetzlar vor einem möglichen starken Rückgang von Großem Mausohr, Zwergfledermaus und Co. „Unsere Fledermäuse ernähren sich grundsätzlich von Insekten. Doch seit einiger Zeit beobachten wir einen alarmierenden Rückgang unter ihnen, dessen Umfang noch keiner genau kennt“, so Karl Kugelschafter, Sprecher der NABU-Bundesfachausschusses Fledermäuse.

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Umweltnachrichten: Zwei Drittel der Amphibien- und Reptilienarten im Land sind gefährdet

Staatssekretär Andre Baumann: „Heimischen Amphibien- und Reptilienarten sind ein wertvoller Bestandteil unserer Natur

Bildquelle: Pixabay

Stuttgart, 10.04.2017 (um/bw). „Der Schutz unserer heimischen Amphibien- und Reptilienarten steht auch im Zentrum des Naturschutzes“, sagte Staatssekretär Andre Baumann am Wochenende im Naturkundemuseum in Stuttgart. „Leider stehen aber zwölf von 19 heimischen Amphibienarten und acht von elf Reptilienarten im Land auf der Roten Liste der gefährdeten und vom Aussterben bedrohten Arten“, so Baumann bei der 4. Jahresveranstaltung zur Landesweiten Artenkartierung von Amphibien und Reptilien.

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Umweltnachrichten: Umweltschützer fordern am Weltgesundheitstag Sofortmaßnahmen gegen Luftverschmutzung

Berlin, 07.04.2017 (bd). Aktivisten vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) haben anlässlich des heutigen Weltgesundheitstages am Bundesverkehrsministerium in Berlin gegen Luftbelastungen durch Diesel-Stickoxide demonstriert. Vor dem Ministeriumsgebäude bauten sie Krankenbetten auf, in denen „Patienten“ lagen und forderten auf Transparenten „Schluss mit schmutzig, Herr Dobrindt. 10600 Tote durch Stickoxide. Verkauf dreckiger Diesel-Neufahrzeuge stoppen!“

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Umweltnachrichten: Kommt nicht mehr in die Tüte!

WWF zieht Jahresbilanz der „Aktion Tütenlos“: Über 16 Millionen Tüten eingespart

Berlin, 06.04.2017 (wwf). Über16 Millionen eingesparte Tüten lautet die Bilanz des WWF nach einem Jahr „Aktion Tütenlos“. Möglich gemacht haben das die Einzelhändler AppelrathCüpper, Depot, möve, Orsay sowie teilnehmende Apotheken des Landesverbandes Baden-Württemberg. Sie motivieren ihre Kunden zum Nein zur Einwegtasche aus Plastik oder Papier. Der WWF führt „Aktion Tütenlos“ fort. Interessierte Einzelhändler können sich beim WWF melden, um mitzumachen. Neu hinzu kommt ab Mai das Modeunternehmen Hallhuber.

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Umweltnachrichten: Deutschland will weiter Dreck schleudern

EU stimmt über schärfere Emissionsvorgaben für Kraftwerke ab/Umwelt- und Gesundheitsverbände kritisieren Deutschlands Blockadehaltung

Berlin, 04.04.2017 (wwf). Wenn die Europäische Union am 28. April die Umweltstandards für Kraftwerksemissionen aktualisieren will, wird Deutschland die Bemühungen aller Voraussicht nach ausbremsen. Derzeit legen die Mitgliedsstaaten intern ihre Positionen zur sogenannten LCP BREF Novelle fest, in Deutschland unter Federführung des Umweltministeriums. Die erste Runde der Ressortabstimmung geht am Mittwoch zu Ende. Die Zeichen stehen auf Ablehnung.

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