2016 2. Quartal

Rosenheimer Straße: Bäume weg, Parkplätze weg, Gehwege schmäler und hohe Kosten

Neue Variante bedeutet Verschlechterung für alle!

München. 22.07.1016 (gc).Das breite Bündnis für eine sichere, faire und grüne Verkehrslösung in der Rosenheimer Straße äußert massive Kritik an der neuen Umbauvariante der Stadtverwaltung. Die Bündnispartner fordern Tempo 30 als Sofortmaßnahme und ein Gutachten zur Auswirkung der aktuellen Pläne auf alle VerkehrsteilnehmerInnen und AnwohnerInnen. Noch im Stadtratshearing zum Radverkehr am 8. Juni 2016 waren sich alle Parteien einig: Ein Ausbau der Radinfrastruktur darf nicht auf Kosten des Fußverkehrs gehen.

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Bayern: Naturschutz darf nicht regionalen Lobbygruppen geopfert werden

• Ludwig Hartmann kritisiert Vorgehen der CSU in Sachen Riedberger Horn
    
München, 13.07.2016 (dgr/hla). Die Bestrebungen der CSU, die Entscheidung über den Bau einer Skischaukel am Riedberger Horn von einer lokalen Bürgerbefragung abhängig zu machen, kommentiert der Fraktionsvorsitzende der Landtags-Grünen, Ludwig Hartmann: „Es wäre grotesk, wenn sich die übergeordneten Interessen des Naturschutzes oder rechtliche Vorschriften der Alpenkonvention durch örtliche Bürgerbefragungen aushebeln ließen. Wenn so ein Verfahren hier dazu führen sollte, dass eine Skischaukel mitten in die Alpenschutzzone C hinein gebaut werden darf, ist Nachahmern an anderen Orten im Alpenraum Tür und Tor geöffnet.

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Frankfurt baut das weltweit erste Krankenhaus im Passivhaus-Standard

Darmstadt/Frankfurt/M. 11.06.2016 (pa/in). Gummistiefel und Spaten standen bereit für eine besondere Premiere: Im Frankfurter Stadtteil Höchst entsteht das weltweit erste Krankenhaus in Passivhaus-Bauweise. Das bisherige Klinikgebäude wird durch einen Neubau ersetzt. Auf sechs Geschossen sind zehn Operationssäle und 666 Betten vorgesehen. Das Passivhaus Institut hat das Klinikum Frankfurt Höchst schon bei der Planung intensiv begleitet und setzt die Begleitung in der Bauphase fort.

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Umweltnachrichten international: WWF sieht letzte Naturparadiese in großer Gefahr

UNESCO-Welterbekomitee tagt in Istanbul

Berlin/Istanbul, 10.07.2016 (wwf). Das 40. UNESCO-Welterbekomitee tagt unter türkischer Präsidentschaft vom 10. bis 20. Juli 2016 in Istanbul. In diesem Jahr liegen 29 Nominierungen für die Welterbeliste vor. Außerdem wird sich das Komitee mit dem Schutz gefährdeter Welterbestätten befassen. Auf der Agenda stehen beispielsweise das von Elefantenwilderei gebeutelte Selous Schutzgebiet in Tansania und der von Abholzungsplänen betroffene Bialowieza Nationalpark in Polen.

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Bessere Luft für München – Bürgerbegehren geplant

München, 30.06.2016 (gc). Seit Mai führt die Umweltschutzorganisation Green City e.V. regelmäßige Feinstaubmessungen in München durch. Für 2017 ist ein Bürgerbegehren geplant. An einen Infoabend für interessierte Münchner BürgerInnen am 12. Juli 2016 werden gemeinsam die weiteren Maßnahmen geplant.

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NABU: Russland stoppt Erweiterung des UNESCO-Weltnaturerbegebietes Westkaukasus

Tennhardt: International bedeutender Naturraum massiv gefährdet

Berlin, 30.06.2016 (nb). Kurz vor der 40. Sitzung des Welterbekomitees der UNESCO, die am 19. und 20. Juli in Istanbul stattfindet, hat die russische Regierung die Nominierung zur Erweiterung des Weltnaturerbegebietes Westkaukasus zurückgezogen. Der NABU kritisiert diese Entscheidung scharf, da diese den Bau weiterer Skikurorte direkt an der Grenze zum bisherigen Weltnaturerbegebiet ermöglicht. „Mit der Rücknahme der Erweiterung und der Entscheidung, Bauarbeiten im Nationalpark und im Naturschutzgebiet Sotschi prinzipiell zuzulassen, werden die international bedeutenden Naturräume des Westkaukasus massiv gefährdet.

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Ganze Tiere verwerten – eine Frage des Respekts

Bonn, 30.06.2016 (boeln). Artgerechte Haltung, stressfreie Schlachtung, Biofutter vom Hof – darauf legen mehr und mehr Verbraucherinnen und Verbraucher Wert. Da ist es nur konsequent, sich an der Fleischtheke nicht nur die Edelteile herauszupicken, sondern möglichst alles zu verspeisen, was das Schwein oder das Rind uns bietet. Auch auf Seiten des Fleischereihandwerkes ist ein Umdenken erforderlich. Was die Landwirtinnen und Landwirte mit viel Sorgfalt erzeugt haben, sollte mit ebenso viel Sorgfalt verarbeitet werden. Das gebietet allein der Respekt vor dem Tier.

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