2017 1. Quartal

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Umweltnachrichten: Gefährliche Brautschau

Krötenwanderung: NABU bittet Auto- und Radfahrer um Rücksicht auf liebestrunkene Amphibien


Erdkröten am Krötenschutzzaun an der Schweriner Babenkoppel Bildquelle: Manuela Heberer

Schwerin, 31.03.2017 (nb/me/vo). Das warmfeuchte Wetter dieser Tage lockt wieder Kröten, Frösche und Molche aus ihren Winterquartieren hervor. Im Nordosten sind die Laichwanderungen derzeit auf dem Höhepunkt. Die ersten Kröten wandern nach dem Ablaichen nun schon wieder zurück. „Vor allem der Regen trägt dazu bei, dass derzeit sehr viele Tiere auf einmal zu ihren Laichgewässern aufbrechen“, berichtet Ulf Bähker vom NABU Mecklenburg-Vorpommern. Der NABU bittet deshalb Autofahrer, in der Dämmerung vorsichtig zu fahren und Rücksicht auf liebestrunkene Lurche zu nehmen.

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Umweltnachrichten: Großteil der Agrarminister sperrt sich gegen eine Agrarwende

NABU: Für Landwirte muss sich Naturschutz lohnen – Initiative „LivingLand“ für eine bessere Landwirtschaft

Berlin/Hannover, 31.03.2017 (nb). Der NABU kritisiert den mangelnden Reformwillen der meisten Landwirtschaftsminister für die dringend notwendige Agrarwende. Das starre Festhalten am aktuellen System pauschaler Direktzahlungen für Landwirte sei nicht nachvollziehbar angesichts der enormen Umweltkosten, die die mit Steuermitteln geförderte Intensiv-Landwirtschaft verursacht. Im Interesse der Agrarminister steht derzeit lediglich der Bürokratieabbau und die Vereinfachung des Systems, von einer gezielteren Verteilung der Gelder für konkrete Umwelt-, Klima- und Naturschutzleistungen ist dagegen kaum die Rede.

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Politik: Naturschutz – SPD und CDU blockieren notwendige Verbesserungen im Bundesrat

Zur heutigen Entscheidung des Bundesrates zum Bundesnaturschutzgesetz erklärt Steffi Lemke, Sprecherin für Naturschutzpolitik

Berlin, 31.03.2017 (dgr). Im Bundesrat haben SPD und CDU heute wichtige Verbesserungen des Naturschutzgesetzes blockiert – dabei brauchen wir dringend starke Leitplanken für eine naturverträgliche Landwirtschaft. Das Bundesnaturschutzgesetz ist dafür die größte Stellschraube. Doch der Entwurf der Umweltministerin Hendricks wird dem nicht gerecht. Wir setzen uns dafür ein, dass unsere Landwirtschaft naturverträglich wird. Die aktuelle Praxis beruht auf Naturzerstörung, trägt zum Artensterben bei und verschmutzt unsere Gewässer.

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Politik: Scheitern mit Ansage

WWF: Neue Düngemittelverordnung löst nicht Deutschlands Nitratmisere

Berlin, 31.03.2017 (wwf). Am Freitag hat der Bundesrat die Novelle der Düngemittelverordnung durchgewinkt. Dazu sagt Christoph Heinrich, Vorstand Naturschutz beim WWF: „Mit dieser Düngemittelverordnung bleibt Deutschlands Nitratmisere bestehen. Wir werden recht sicher die Vorgaben der EU-Nitratrichtlinie weiter nicht einhalten. Das Artensterben auf überdüngten Äckern und in belasteten Gewässern wird weitergehen. Die Qualität des Trinkwassers steht in vielen Gebieten Deutschlands weiter auf dem Spiel.

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Umweltnachrichten: Stadtradeln – Umsatteln für mehr Klimaschutz

Klima-Bündnis sucht wieder die fahrradaktivsten Kommunen und Kommunalparlamente

Frankfurt, 31.03.2017 (kl/bd). Im Mai läutet das Klima-Bündnis Runde 10 seiner Kampagne Stadtradeln ein und ruft BürgerInnen und Mitglieder der kommunalen Parlamente auf, für ein gutes Klima und mehr Radverkehrsförderung um die Wette zu radeln. 2017 haben Kommunen außerhalb Deutschlands erstmals die Möglichkeit sich am Stadtradeln zu beteiligen. In Deutschland werden viele Kommunen durch Landesministerien finanziell unterstützt.

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Umweltnachrichten: Zur LEAG Entscheidung – Welzow Süd II und Nochten 2 nicht umsetzbar

Kommentar von der Klima-Allianz Deutschland zur Entscheidung der LEAG über neue Braunkohletagebaue

Berlin, 30.03.2017 (ka). Die EPH-Tochter LEAG hat heute ihre Entscheidungen zu drei neuen Tagebauen in der Lausitz gefällt. Während die LEAG die Planungen für Jänschwalde Nord aufgibt, hält der Braunkohlekonzern an einer Teilerweiterung von Nochten 2 fest und vertagt die Entscheidung über eine Erweiterung von Welzow Süd II. Dazu erklärt Christiane Averbeck, Geschäftsführerin der Klima-Allianz Deutschland:

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Umweltnachrichten: Lausitz Energie Kraftwerke AG (LEAG) will zusätzliche Tagebaue ausbeuten

Ein Kommentar von Greenpeace

Cottbus, 30.03.2017 (gp). Der Braunkohle-Tagebau Nochten II soll zusätzlich ausgebeutet werden. Die Entscheidung zum Tagebau Welzow-Süd II wurde vertagt. Das hat der Aufsichtsrat der Lausitz Energie Bergbau AG und Lausitz Energie Kraftwerke AG (LEAG) heute bekannt gegeben. Es kommentiert Karsten Smid, Energie-Experte von Greenpeace: „Die LEAG spekuliert auf ein Scheitern der Energiewende und blamiert die Bundesregierung. Diese hat sich mit dem Klimaabkommen von Paris verpflichtet, bis 2030 die CO2-Emissionen bei der Energieerzeugung im Vergleich zu heute zu halbieren.

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