Archiv 2014

Neuwahlen in Griechenland: Eine Chance für die Demokratie

Attac: Nicht Alternativen destabilisieren, sondern die Austeritätspolitik
Frankfurt, 30.12.2014 (at) – Das globalisierungskritische Netzwerk Attac begrüßt das endgültige Scheitern der Präsidentschaftswahl im griechischen Parlament und die daraus folgenden Parlamentswahlen als Chance für einen demokratisch durchgesetzten Kurswechsel, weg von der Umsetzung der Troikapolitik. "Die griechische Bevölkerung hat nun die Möglichkeit, dem neoliberalen Austeritätsspuk ein Ende zu machen. Erstmals in einem der von der Krise am stärksten betroffenen Länder kann eine Regierung gewählt werden, die Alternativen zu den aufgezwungenen Einsparprogrammen der Troika durchsetzt", saget Werner Rätz vom bundesweiten Attac Koordinierungskreis.

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Dreptefarm in Wulsbüttel zieht Bilanz

Ausbau und Isolierung gehen langsam voran/NABU-Freizeiten durchwachsen
Bremen, 29.12.14 (nb) – Für das gemeinnützige Bremer Schullandheim Dreptefarm in Wulsbüttel war es wirtschaftlich ein solides Jahr. Mit 6885 Übernachtungen wurde der Rekordwert aus dem Vorjahr erreicht und sogar um 21 Übernachtungen überboten. Mittlerweile unterstützen 20 Farmtierpaten die Erhaltung der alten Haustierrassen im Schullandheim. Stärkste Säule der Schullandheim-Belegung waren die Schulklassen mit über 4000 Übernachtungen von insgesamt 41 verschiedenen Schulklassen. Fast 1000 Übernachtungen davon kamen nicht aus Bremen, nahezu eine Verdreifachung. "Unser einzigartiges Profil spricht sich auch in Niedersachsen herum", freut sich

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25 Jahre BUND Sachsen

Verbesserte Umweltsituation seit DDR-Zeiten täuscht teilweise
Chemnitz, 29.12.2014 (bd/sh) – Am 28. Dezember 1989 wird der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) Sachsen in Zwönitz/Erzgebirge „zur Belebung einer wirksamen und konkreten Naturschutzarbeit im Lande Sachsen“ gegründet. Der neue Verband firmiert zunächst unter dem Namen BUNS (Bund für Umwelt und Naturschutz Sachsen) und wird am 12. April 1990 beim Kreisgericht Aue als Verein eingetragen. Im August 1992 wird der Verein im Vereinsregister Chemnitz eingetragen, wo noch heute die Landesgeschäftsstelle beheimatet ist, und fast von Anfang ist der neue Verein der sächsische Landesverband des bundesweiten BUND.

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Förderungsprogramm für Schaf- und Ziegenzucht

Hessische Landesregierung unterstützt die biologische Vielfalt in der Landwirtschaft/gefährdeten Nutztierrassensollen erhalten werde
„Das hessische Landschaftsbild ist geprägt durch das Grünland der Mittelgebirge. Ohne die alte Tradition der Schafhaltung und Zucht gäbe es diese Landschaftsform aber gar nicht“, begründet Landwirtschaftsministerin Priska Hinz die Notwendigkeit staatlicher Unterstützung hessischer Schafzüchter. Die Züchter bedrohter Schaf- und Ziegenrassen können künftig wieder eine finanzielle Förderung erhalten. Diese Förderung tiergenetischer Ressourcen wird ab dem Jahr 2015 als Bestandteil des Hessischen Programms für Agrarumwelt- und Landschaftspflege-Maßnahmen (HALM) wieder aufgenommen.

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„Power Willi“ beschert NABU 2000 Euro

Meyer Mönchhof fördert Engagement in der Region
Bremen, den 29.12.2014 (nabu) – Genau 10.290 Brote der Sorte „Power Willi“ haben die Bäcker von Meyer Mönchhof in den vergangenen drei Monaten verkauft. Jeder Laib brachte dem Naturschutzbund NABU eine Spende von 20 Cent ein. Nun können die Naturschützer für 2.058 Euro gut 10.000 Quadratmeter vielfältige Bienenlebensräume auf ihrem Gelände in Sebaldsbrück herstellen. Denn  der Brotname „Power Willi“ geht auf Biene Majas besten Freund zurück. „Eine rundum tolle Sache“ freut sich der NABU-Landesvorsitzende Bruno von Bülow, „das Geld werden wir in Obstbäume und Blumensaat investieren.“ Der NABU engagiert sich seit Jahren für abwechslungsreiche Lebensräume mit heimischen Pflanzen.

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BUND begrüßt Ablehnung von TTIP und CETA durch den Bergsträßer Kreistag

Freihandelsabkommen gefährdet Umwelt- und Sozialstandards
Heppenheim, 29.12.2014 (bd/he) – Ausdrücklich begrüßt wird vom BUND-Kreisverband Bergstraße der Beschluss des Kreistags zur Ablehnung der Freihandelsabkommen TTIP mit den USA, CETA mit Kanada und des Dienstleistungsabkommens TISA. Diese Abkommen dienen nach Auffassung des BUND ausschließlich den Interessen multinationaler Konzerne und gehen zu Lasten der Bevölkerung sowohl in Europa als auch in Amerika. Wirtschaftsliberale auf beiden Seiten versprechen sich von diesem Abkommen Wachstum, Jobs und Wohlstand. Der BUND und andere Verbände dagegen sind kritisch: Sie warnen vor einer Aufweichung von Umwelt- und Verbraucherschutzstandards und einer Aushöhlung demokratischer und rechtsstaatlicher Prinzipien zugunsten multinational agierender Unternehmen.

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Weihnachtsente vom Wochenmarkt statt vom Weltmarkt

Fünfte „Wir haben es satt!“-Demonstration fordert den Stopp von Tierfabriken, Gentechnik und TTIP
Berlin, 22.12.2014 (kml) – In Sachsen-Anhalt erhält einer der größten Schweinehalter in Europa Berufsverbot, da er seine Tiere jahrelang gequält hat; in der Entenmast macht ein erneuter Skandal bei Wiesenhof Schlagzeilen – weitere Gründe für die sinkende Nachfrage in Deutschland nach industriell produziertem Billigfleisch. Immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher fordern eine artgerechte Tierhaltung. Die Bundesregierung setzt jedoch weiterhin auf Investitionen in neue Megaställe und Großschlachthöfe.

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