2014 4. Quartal

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BUND wird Klage gegen OTB erheben

 Blexer Bogen (im Vordergrund ist das Vorland der Luneplate zu sehen, im Hintergrund mitte Bremerhaven u.a. mit dem Sail City Gebäude) Bildcopyrights © Henning Kunze/BUND

Bildcopyrights © Henning Kunze/BUND

Bremen, 02.12.2015 (bd/hb). Nachdem am Montag der Planfeststellungsbeschluss ergangen ist, hat der BUND nun seine Prüfung abgeschlossen und sieht sich in seinen zentralen Kritikpunkten bestätigt. Unstreitig handelt es sich mit dem Offshore-Terminal Bremerhaven (OTB) um einen schweren Eingriff in das Weserwatt im Naturschutzgebiet Luneplate, zugleich europäisches Vogelschutz- und FFH-Gebiet. Ein solcher Eingriff ist grundsätzlich unzulässig und höchstens im Wege einer Ausnahmeprüfung unter besonderen Umständen zu gestatten. Deshalb stehen die Ausnahmegründe im Fokus der Betrachtung, also die Sinnhaftigkeit des OTB-Konzeptes und die Bedarfsbegründung für den Offshore-Hafen.

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Fruchtbare Böden – so wichtig wie Wasser und Luft

Heppenheim, 05.11.2015 (bd/hp). Am Samstag (14. November) zeigt die Kreisgruppe Bergstraße im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) im Heppenheimer Saalbau-Kino um 16.00 Uhr die ORF-Dokumentation „Die dünne Haut der Erde“. Sie zeigt eindrucksvoll, wie gefährdet die vermeintlich unerschöpfliche Ressource Boden ist, wie die Bodengesundheit gesteigert und der Bodenverlust aufgrund von Erosion vermindert werden kann. Die

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Test bestanden: naturstrom biogas erhält auch 2016 Grünes Gas-Label

v. l. n. r.: Gabriele Schmidt (Geschäftsführerin DVGW CERT GmbH), Oliver Hummel (Vorstand NATURSTROM AG), Rosa Hemmers (Vorsitzende Grüner Strom Label e.V.)

Bonn, 28.10.2015 (gs). Die NATURSTROM AG kann im Jahr 2016 weiterhin als erster Energieversorger Deutschlands Biogas anbieten, das mit dem Grünes Gas-Label ausgezeichnet ist. Alle drei Produkte der Marke naturstrom biogas erfüllen die anspruchsvollen Kriterien des Labels, das vom Grüner Strom Label e.V. vergeben wird, und dürfen für ein weiteres Jahr mit dem orangenen Logo geschmückt werden. Das ist Ergebnis einer unabhängigen Prüfung, die der Energieanbieter erfolgreich durchlaufen hat. Die feierliche Übergabe des neuen Zertifikats fand gestern auf der gat-Fachmesse in Essen statt.

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Befragung: Größenwachstum für Mehrheit kleiner und mittlerer Unternehmen kein Ziel

Berlin, 13.10.2015 (IÖW). Eine Onlinebefragung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) zum Thema Wachstum ergab: Für die Mehrheit der befragten Unternehmen steht die Frage, wie sie Umsätze oder Mitarbeiterzahlen steigern können, nicht im Mittelpunkt. Deutlich wichtiger sei es für viele der Befragten, unabhängig vom Größenwachstum langfristig erfolgreich zu wirtschaften. Dies ist eine der Schlussfolgerungen, die das IÖW aus den Antworten von knapp 700 KMU aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu ihren Wachstumsorientierungen zieht.

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Zum Schluss drei neue Esel

Nach 10 Jahren ohne Probleme: Zwei tote, ein kranker Esel
Bremen, 30.12.2014 (nb) – Das Schullandheim Dreptefarm in Wulsbüttel engagiert sich für die Erhaltung alter, vom Aussterben bedrohter Haustierrassen. Nach einem Jahrzehnt ohne nennenswerte Probleme lief es in der vergangenen Saison insbesondere mit den beliebten Eseln recht problematisch. Zwei Grautiere starben, einer erkrankte schwer. Nun mussten "Ersatzspieler" verpflichtet werden. Durch ein Schulprojekt erreichte das Heim eine Rekordbrut der Totleger-Hühner. Dafür ist jetzt die Stallpflicht eine enorme Belastung für die Wachgänse und den Hühnerschwarm der Dreptefarm.

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Gute Nachrichten zum Jahresende

Hamburg, 30.12.2014 (aschst) – Ob hartgekocht, im Salat oder als Brotbelag: Ab jetzt wird bei Studenten kein Ei mehr aus Käfighaltung auf dem Mensa-Tablett landen! Zum Jahresende haben die deutschen Studentenwerke aufgrund der Initiative „Käfigfreie Mensa“ der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt beschlossen, auf die Verwendung von Käfig-Eiern zu verzichten: 56 von 58 Studentenwerken haben diesen Entschluss bereits in die Tat umgesetzt, während bei den verbleibenden nur noch der passende Lieferant gefunden werden muss. In vielen Fällen wird mit der Umstellung zudem gleich auf Freiland- oder Bioware gewechselt.

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Neuwahlen in Griechenland: Eine Chance für die Demokratie

Attac: Nicht Alternativen destabilisieren, sondern die Austeritätspolitik
Frankfurt, 30.12.2014 (at) – Das globalisierungskritische Netzwerk Attac begrüßt das endgültige Scheitern der Präsidentschaftswahl im griechischen Parlament und die daraus folgenden Parlamentswahlen als Chance für einen demokratisch durchgesetzten Kurswechsel, weg von der Umsetzung der Troikapolitik. "Die griechische Bevölkerung hat nun die Möglichkeit, dem neoliberalen Austeritätsspuk ein Ende zu machen. Erstmals in einem der von der Krise am stärksten betroffenen Länder kann eine Regierung gewählt werden, die Alternativen zu den aufgezwungenen Einsparprogrammen der Troika durchsetzt", saget Werner Rätz vom bundesweiten Attac Koordinierungskreis.

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