Bayern

Bayern: Neue Messungen zeigen Münchens Abgasproblem ist flächendeckend

Quelle: Green City e.V. München

München, 24.03.2017 (gc). Die Vermutung besteht längst, jetzt folgt der wissenschaftliche Beleg: Die Belastung mit Stickstoffdioxiden ist in München auch abseits der offiziellen Messstationen bedenklich hoch. An mindestens 15 Orten im Stadtgebiet überschreiten die Werte teils deutlich die gesetzlichen Grenzen. Das geht aus einer Messreihe hervor, die die Umweltorganisation Green City e.V. und die Ludwig-Bölkow-Stiftung im Herbst 2016 durchführten. Bei der Vorstellung der Ergebnisse am 24. März appellierten sie deshalb eindringlich an die Stadt München, endlich etwas für saubere Luft zu tun.

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Bayern: Grünes Klassenzimmer für die Grundschule an der Ostpreußenstraße

Green City Grünpaten KIDS April 2013 Fotografin: Sabine-Marie Eldracher

München, 23.03.2017 (gc). Radieserl, Kohlrabi, Pflücksalat: Diese und andere Gemüsesorten pflanzt die Umweltorganisation Green City e.V. seit dieser Woche gemeinsam mit DrittklässlerInnen der Grundschule an der Ostpreußenstraße im Osten Münchens. Anlass ist das Projekt „Grüne Schule“, bei dem SchülerInnen karge Flächen rund um ihr Schulgebäude in freundliche, grüne Gärten verwandeln können.

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Bayern: Große Chance für bayerische Landwirtschaft

Neuaufteilung EU-Agrargelder: Mehr Tierschutz, Weidehaltung und umweltgerechte Produktionsweisen

München, 13.03.2017 (dg/lmo). „Ein Schritt in die richtige Richtung und eine große Chance“ nennt die agrarpolitische Sprecherin der Landtags-Grünen, Gisela Sengl, die vom Bundesrat beschlossene neue Aufteilung der EU-Agrargelder. Die Äußerung von CSU-Agrarminister Brunner, „nicht zumutbare Einkommenskürzung“, sei schlichtweg nicht zutreffend. Dem bayerischen Durchschnittsbetrieb mit 35 Hektar würde durch die Umschichtung nicht einmal 200 Euro entfallen. „Da hat die Milchpreiskrise –  unter anderem verursacht durch die verfehlte Agrarpolitik von CSU und Bauernverband – viel größere Löcher gerissen.“

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Bayern: Bündnis „Sauba sog i“ macht weiter und fordert SOFORTIGES Reinheitsgebot für Münchner Luft

München, 10.03.2017 (gc). Nach dem Bürgerbegehren ist vor dem Reinheitsgebot! Unter diesem Motto beschloss das Münchner Bündnis für saubere Luft am 9. März 2017 die Fortführung seiner Arbeit. Zukünftig wird es alle Stadtratsbeschlüsse zum Thema Verkehr und Stadtgestaltung genau unter die Lupe nehmen und nach einem Ampelsystem bewerten. So will es prüfen, ob die Ziele des städtischen Grundsatzbeschlusses vom 25. Januar 2017, der die Forderungen seines Bürgerbegehrens „Sauba sog i“ aufgegriffen hat, eingehalten und verfolgt werden.

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Bayern: Gundremmingen stilllegen, bis Notkühlsysteme voll einsatzfähig sind

Martin Stümpfig: Gravierende Mängel im Nach- und Notkühlsystem des Atomkraftwerks

München, 08.03.2017 (dgr/lmo). „Das Nach- und Notkühlsystem des Atomkraftwerks Gundremmingen weist gravierende Mängel auf“, erklärt der energiepolitische Sprecher der Landtags-Grünen, Martin Stümpfig, und fordert mit einem Dringlichkeitsantrag in der Plenarsitzung am 9. März 2017, eine Stilllegung der beiden Blöcke, bis die Störfallbeherrschung hergestellt sei. „In Gundremmingen stehen die ältesten Reaktoren Deutschlands – und sie sind noch zusätzlich am schlechtesten gegen Störfälle abgesichert. Dieses Risiko ist nicht mehr zu verantworten.

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Bayern: „Essbare Stadt München“ stößt auf enormes Interesse

Essbare Stadt
Bildquelle: Green City eV

München, 08.03.2017 (gc). Der Trend zum Urban Gardening scheint in München ungebrochen, wie das Gartenprojekt „Essbare Stadt“ der Umweltorganisation Green City e.V. zeigt. Es ermöglicht Bürgerinnen und Bürgern, für den Eigenbedarf Gemüse auf kleinen, von der Stadt zur Verfügung gestellten Beeten anzupflanzen. Dieses Jahr konnte Green City e.V. bereits deutlich vor Start der Gartensaison alle 100 Parzellen in Untergiesing vergeben. Beworben hatten sich mehr als doppelt so viele Interessenten, so dass am Ende das Los entscheiden musste.

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Bayern: Mehr Bio für Bayerns Schulen

Gisela Sengl zum Tag der gesunden Ernährung am 7. März

München (6.3.2017/lmo). „Ernährung findet überwiegend außer Haus statt“, erklärt die agrarpolitische Sprecherin der Landtags-Grünen, Gisela Sengl und verweist auf den Ernährungsbericht des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft: Nur noch in 36 Prozent der deutschen Haushalte werde gekocht. „Kinder und Jugendliche verbringen die meiste Zeit in schulischen Einrichtungen und essen auch dort.“ Das Thema Schulverpflegung und Schulküchen werde immer wieder diskutiert. „Es gibt viele Projekte, Konzepte und Ideen, leider mangelt es an der Umsetzung“, so Gisela Sengl. „Schule und Bio, das passt zusammen: Schulessen geht mit Bioprodukten gesund, lecker und wirtschaftlich.“

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