Hamburg

Hamburg: Kohlekraftwerk Moorburg – EuGH verurteilt Deutschland

Argumente der BUND-Beschwerde aus 2010 bestätigt / Hamburg hat Gesetzesvorgaben missachtet

Hamburg, 26.04.2017 (bd/hh). Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat heute die Bundesrepublik Deutschland wegen Missachtung europäischer Naturschutzvorgaben bei der Genehmigung des umstrittenen
Kohlekraftwerks Hamburg-Moorburg verurteilt. Der BUND Hamburg sieht sich in seiner Rechtsauffassung, die bereits Grundlage einer EU-Beschwerde in 2010 gewesen ist, bestätigt. Das Ziel des  Umweltverbandes, die problematische Kühlwasserentnahme aus der Elbe zu verhindern, ist mit dem Urteil ein großes Stück näher gerückt.

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Hamburg: Politik nimmt Lärm-Belastung der Bevölkerung nicht ernst

BUND fordert konsequentes Nachtflugverbot und Tempo 30 an Hamburgs lautesten Straßen

Hamburg, 25.04.2017 (bd/hh). Der Hamburger Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordert anlässlich des Tages gegen Lärm am Mittwoch deutlich mehr Maßnahmen gegen die Lärmbelastungen, die die Gesundheit und Lebensqualität mehrerer 100.000 Menschen in Hamburg einschränken. Der Tag gegen Lärm findet bereits das 20. Mal statt, in diesem Jahr zusammen mit dem International Noise Awareness Day in Europa:

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Hamburg: BUND legt Fluglärmreport für den Hamburger Flughafen vor

Belastungen des Flughafenbetriebs werden immer stärker

Hamburg, 04.04.2017 (bd/hh). Der Hamburger Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat heute seinen ersten Fluglärmreport für den Flughafen Hamburg-Fuhlsbüttel vorgestellt. Darin kommt der Umweltverband zu dem Ergebnis, dass das Jahr 2016 mit einem „Lärmteppich“ von 14 km² das lauteste Flugjahr seit über 15 Jahren war. Als Fluglärmteppich bezeichnet man die Ausdehnung des von den Starts und Landungen verursachten Lärms in den sechs verkehrsreichsten Monaten eines Jahres.

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Hamburg: OVG Hamburg bestätigt Zwangsgeldantrag des BUND und weist Beschwerde der Stadt zurück

Senat muss Luftreinhalteplan Ende Juni 2017 vorlegen

Hamburg, 16.03.2017 (bd/hh). Das Hamburger Oberverwaltungsgericht hat die Beschwerde der Stadt Hamburg gegen den Zwangsgeldbeschluss des Verwaltungsgerichts vom Juli 2016 zurückgewiesen (AZ: 1 So 63/16). Der BUND Hamburg hatte einen entsprechenden Antrag gestellt, da ein rechtskräftiges Urteil zur Aufstellung eines neuen Luftreinhalteplans nicht ausreichend schnell umgesetzt wurde. Der Senat ist jetzt verpflichtet, bis spätestens zum 30. Juni 2017 einen neuen, vom Senat beschlossenen Plan mit wirksamen Maßnahmen zur Einhaltung der Stickstoffdioxidgrenzwerte (NO2) in Hamburg vorzulegen. Ansonsten wird ein Zwangsgeld verhängt.

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Hamburg: Verspätungen gehören zum Geschäftsmodell des Flughafens

BUND fordert konsequentes Nachtflugverbot von 22 Uhr bis 6 Uhr

Hamburg, 09.03.2017 (bd/hh). Aus Sicht des BUND Hamburg zeigen die jüngsten Äußerungen des Hamburger Flughafenchefs Michael Eggenschwiler, dass er das Thema der nächtlichen Lärmbelastung nicht ansatzweise ernst nimmt. Vielmehr täusche er die Öffentlichkeit wissentlich mit der Aussage, dass es zwischen Mitternacht und 6 Uhr morgens keine Starts und Landungen gebe. „Die Betriebszeit des Hamburger Flughafens ist nach der offiziellen Betriebserlaubnis auf 6–23 Uhr beschränkt.

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Hamburg: Im Öjendorfer Park rollen die Bagger

BUND hält Vorgehen des Bezirks Mitte für rechtswidrig / Trotz fehlender Dringlichkeit werden Fakten geschaffen

Bildquelle: BUND Hamburg

Hamburg, 03.03.2017 (bd/hh). Auf der Fläche Östlich Haferblöcken im Öjendorfer Park wurde mit den vorbereitenden Baumaßnahmen zur Erschließung einer bislang als Park ausgewiesenen Grünfläche begonnen. Trotz erheblicher ökologischer Bedenken, fehlender Umweltgutachten und unklarer Genehmigungslage startete das Bezirksamt Mitte umfangreiche Baggerarbeiten im Rahmen der Baustellenerschließung. Zuvor wurden bereits Baumfällungen im großen Stil vorgenommen. Auf der Bauflächen sollen insgesamt 550 Wohneinheiten entstehen, davon 250 als Flüchtlingsunterkunft.

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Hamburg: Vorsicht Amphibienwanderung – Augen auf beim Autofahren!

Molche, Frösche, Kröten und machen sich auf den Weg in ihre Laichgebiete / BUND Hamburg bittet Autofahrer um Rücksichtnahme

Bildquelle: Pixabay

Hamburg, 24.02.2017 (bd/hh). Für das Wochenende ist mit deutlich steigenden Temperaturen zu rechnen und damit könnte die alljährliche „Krötenwanderung“ früher beginnen als in den vergangenen Jahren. Molche, Kröten und Frösche verlassen in hoher Zahl ihre Winterquartiere, um in ihre Laichgebiete zu wandern. Dabei überqueren die Tiere zu Tausenden Wege und Straßen und riskieren dabei ihr Leben. Alle in Hamburg vorkommenden Amphibien unterliegen dem besonderen Artenschutz und viele stehen sogar auf der „Roten Liste der gefährdeten Arten“.

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