Hamburg

Hamburg: OVG Hamburg bestätigt Zwangsgeldantrag des BUND und weist Beschwerde der Stadt zurück

Senat muss Luftreinhalteplan Ende Juni 2017 vorlegen

Hamburg, 16.03.2017 (bd/hh). Das Hamburger Oberverwaltungsgericht hat die Beschwerde der Stadt Hamburg gegen den Zwangsgeldbeschluss des Verwaltungsgerichts vom Juli 2016 zurückgewiesen (AZ: 1 So 63/16). Der BUND Hamburg hatte einen entsprechenden Antrag gestellt, da ein rechtskräftiges Urteil zur Aufstellung eines neuen Luftreinhalteplans nicht ausreichend schnell umgesetzt wurde. Der Senat ist jetzt verpflichtet, bis spätestens zum 30. Juni 2017 einen neuen, vom Senat beschlossenen Plan mit wirksamen Maßnahmen zur Einhaltung der Stickstoffdioxidgrenzwerte (NO2) in Hamburg vorzulegen. Ansonsten wird ein Zwangsgeld verhängt.

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Hamburg: Verspätungen gehören zum Geschäftsmodell des Flughafens

BUND fordert konsequentes Nachtflugverbot von 22 Uhr bis 6 Uhr

Hamburg, 09.03.2017 (bd/hh). Aus Sicht des BUND Hamburg zeigen die jüngsten Äußerungen des Hamburger Flughafenchefs Michael Eggenschwiler, dass er das Thema der nächtlichen Lärmbelastung nicht ansatzweise ernst nimmt. Vielmehr täusche er die Öffentlichkeit wissentlich mit der Aussage, dass es zwischen Mitternacht und 6 Uhr morgens keine Starts und Landungen gebe. „Die Betriebszeit des Hamburger Flughafens ist nach der offiziellen Betriebserlaubnis auf 6–23 Uhr beschränkt.

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Hamburg: Im Öjendorfer Park rollen die Bagger

BUND hält Vorgehen des Bezirks Mitte für rechtswidrig / Trotz fehlender Dringlichkeit werden Fakten geschaffen

Bildquelle: BUND Hamburg

Hamburg, 03.03.2017 (bd/hh). Auf der Fläche Östlich Haferblöcken im Öjendorfer Park wurde mit den vorbereitenden Baumaßnahmen zur Erschließung einer bislang als Park ausgewiesenen Grünfläche begonnen. Trotz erheblicher ökologischer Bedenken, fehlender Umweltgutachten und unklarer Genehmigungslage startete das Bezirksamt Mitte umfangreiche Baggerarbeiten im Rahmen der Baustellenerschließung. Zuvor wurden bereits Baumfällungen im großen Stil vorgenommen. Auf der Bauflächen sollen insgesamt 550 Wohneinheiten entstehen, davon 250 als Flüchtlingsunterkunft.

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Hamburg: Vorsicht Amphibienwanderung – Augen auf beim Autofahren!

Molche, Frösche, Kröten und machen sich auf den Weg in ihre Laichgebiete / BUND Hamburg bittet Autofahrer um Rücksichtnahme

Bildquelle: Pixabay

Hamburg, 24.02.2017 (bd/hh). Für das Wochenende ist mit deutlich steigenden Temperaturen zu rechnen und damit könnte die alljährliche „Krötenwanderung“ früher beginnen als in den vergangenen Jahren. Molche, Kröten und Frösche verlassen in hoher Zahl ihre Winterquartiere, um in ihre Laichgebiete zu wandern. Dabei überqueren die Tiere zu Tausenden Wege und Straßen und riskieren dabei ihr Leben. Alle in Hamburg vorkommenden Amphibien unterliegen dem besonderen Artenschutz und viele stehen sogar auf der „Roten Liste der gefährdeten Arten“.

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Hamburg: Gericht bremst Elbvertiefung aus

Umweltverbände fordern Kooperation der Seehäfen und bessere Flusspolitik

Hamburg, 09.02.2017 (bd/hh). Es gibt weiterhin kein grünes Licht für die geplante Elbvertiefung. Das Bundesverwaltungsgericht (BVwG) in Leipzig hat heute verkündet, dass der vorliegende Planfeststellungsbeschluss zur Elbvertiefung  rechtswidrig ist und nicht vollzogen werden kann. Das Gericht folgt damit überwiegend einer vom WWF unterstützen Klage der Umweltverbände BUND und NABU. „Den Behörden ist es erneut nicht gelungen, eine rechtskonforme Planung  für die  geplante Elbvertiefung vorzulegen – und dies nach 10 Jahren Verfahrensdauer. Die Planungsbehörden wären gut beraten, das Umweltrecht endlich ernst zu nehmen“, kommentieren die Verbände.

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Hamburg: BUND Hamburg weist Kritik des Bauernverbandes an überzogenen Naturschutzanforderungen zurück

Landwirte dürfen sich nicht gegen Naturschutz ausspielen lassen / BSW verweigert notwendige Aktualisierung der Planungsinstrumente

Hamburg, 31.01.2017 (bd/hh). Der heute im Hamburger Abendblatt geäußerten Kritik von Vertretern des Hamburger Bauernverbandes, der Naturschutz sei „die Wachstumsbremse in der Metropolregion“ und das Naturschutzgesetz müsse geändert werden, widerspricht der BUND Hamburg deutlich.  „Hier geht einiges durcheinander. Die Sorge der Landwirte ist zwar verständlich, die Ursache ihrer Probleme ist aber nicht der Naturschutz, sondern die forcierte Bautätigkeit in Hamburg. Sowohl der Naturschutz als auch die Landwirtschaft werden aktuell in Hamburg zurückgedrängt.

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Hamburg: Fluglärm Airport Hamburg – 2016 lautestes Jahr seit 2000

BUND Hamburg fordert konsequentes Nachtflugverbot für den Hamburger Flughafen

Hamburg, 18.01.2017 (bd/hh). Der BUND Hamburg kritisiert die jüngste Entwicklung am Airport Hamburg, der zufolge das Jahr 2016 in Bezug auf das Lärmkontingent das lauteste seit 2000 gewesen ist. Zudem ist die Anzahl der besonders störenden Flugbewegungen nach 22 Uhr in den letzten fünf Jahren kontinuierlich angestiegen.

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