Sachsen / Sachsen-Anhalt

Sachsen / Sachsen-Anhalt: Für die Erhaltung des Dorfes Pödelwitz

Moratorium für die Erweiterung von Braunkohletagebauen

Bildquelle: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband Sachsen e.V.

Chemnitz, 21.03.2017 (bd/sa). Der Braunkohlekonzern MIBRAG und sein tschechischer Besitzer EPH sollen die Zerstörung des Dorfes Pödelwitz sowie die Schädigung der dörflichen Lebensqualität ab sofort einstellen. Das fordern die BewohnerInnen des von Abbaggerung bedrohten Ortes Pödelwitz, der BUND, das Bündnis Klima-Allianz Deutschland sowie zahlreiche bundesweite und sächsische Verbände in einem an den sächsischen Ministerpräsidenten Tillich und die Geschäftsführung der MIBRAG gerichteten offenen Brief.

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Sachsen: Landesdelegierten des BUND Sachsen fordern in ihrem Leitantrag wirksamen Umweltschutz

Chemnitz, 20.03.2017 (bd/sa). Die Landesdelegiertenversammlung des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Sachsen hat am späten Samstagnachmittag ihren Leitantrag verabschiedet, der der Europäischen Union in sehr schwierigen Zeiten den Rücken stärkt, um so einen wirksamen europaweiten Umweltschutz zu etablieren. Der Landesvorsitzende Prof. Dr. Felix Ekardt erklärt: „Der BUND Sachsen ist nicht nur der zentrale Nachhaltigkeitsverband unter den Umwelt- und Naturschutzverbänden, er sieht sich zugleich als einen wichtigen Träger des demokratischen Gedankens. Ein wirksamer Umweltschutz kann nur transnational funktionieren.

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Sachsen: Baldrian – Die ewige Liebe der Wildkatze

Weiterer Nachweis einer Europäischen Wildkatze in der Dübener Heide

Berlin/Chemnitz, 09.03.2017 (bd/sa). Die gefährdete Europäische Wildkatze breitet sich im Freistaat Sachsen weiter aus. „Wir freuen uns sehr, dass wir im Naturpark Dübener Heide eine weitere Wildkatze nachweisen konnten“, so Almut Gaisbauer, Projektkoordinatorin des Rettungsnetzes Wildkatze des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Sachsen. „Der bestätigte Kater ist eng mit den Wildkatzen aus dem Harzer Vorland verwandt – wie auch die Wildkatzen aus dem Leipziger Auwald. Sie sind also natürlich nach Sachsen eingewandert.“

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Sachsen / Sachen-Anhalt: BUND Stellungnahme zum Nachhaltigkeitsbericht

Erfurt, 01.03.2017 (bd/sa). Anlässlich des Todestages von Hans Carl von Carlowitz, des sächsischen „Erfinders“ des Nachhaltigkeitsbegriffs, am 3. März veröffentlicht das Entwicklungspolitische Netzwerk Sachsen (ENS) eine Stellungnahme zum Bericht zur Nachhaltigkeitsstrategie des Freistaats Sachsen. Der im September vergangenen Jahres vom sächsischen Umweltministerium veröffentlichte Bericht enthält nach Ansicht des BUND Sachsen, einem Mitglied des ENS, verschiedene Mängel gerade im Umweltschutz.

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Sachsen: BUND-Braunkohlefachtagung – Mitteldeutsches Revier kann auch ohne Braunkohle

Podiumsdiskussion: Politisch-Wirtschaftliche Situation der Braunkohle in Sachsen. V.l.n.r.: Maik Kunze (Bürgermeister Stadt Groitzsch), Dr. Gerd Lippold (B90/Grüne, Sprecher für Energie- und Klimapolitik), Moderation: Dr. David Greve (Landesgeschäftsführer BUND Landesverband Sachsen e.V.), Herr Dr. Bernd-Uwe Haase, Kaufmännischer Geschäftsführer MIBRAG, Oliver Fritzsche MdL (CDU Sachsen, Sprecher für Wohnungs- und Städtebau sowie Landesentwicklung, Stellvertretender Vorsitzender des Innenausschusses, Stellvertretender Vorsitzender des Arbeitskreises für Innenpolitik) Bildquelle: BUND Sachsen

Leipzig, 17.02.2017 (bd/sa). Im Moment geht es noch nicht ganz – aber in absehbarer Zeit ist der Großraum Leipzig nicht mehr auf die Braunkohle angewiesen. So lässt sich kurz das Ergebnis der zweiten Braunkohlefachtagung des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) Sachsen am heutigen Tag in Leipzig zusammenfassen: Deutlich wurde, dass weder die Wirtschaft, noch der Arbeitsmarkt, noch Landwirtschaft, Natur und Umwelt an der Braunkohle hängt: Für alle Bereiche kommt es in erster Linie auf einen klaren Pfad in die Zukunft an, um Planungssicherheit zu haben.

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Sachsen: Schifffahrt spielt weiterhin nur eine Nebenrolle

Gesamtkonzept Elbe ändert nichts am Elbe-Niedrigwasser

Chemnitz, 01.02.2017 (bd/sa). Die Sächsischen Binnenhäfen Oberelbe GmbH (SBO) hat heute ihre Jahresbilanz für das Jahr 2016 vorgestellt. Der Anteil des Güterumschlags über die Kaikante liegt immer noch unter 10 Prozent und spielt damit weiterhin nur eine Nebenrolle. Daran wird sich auch mit dem Gesamtkonzept Elbe (GKE) – im Januar 2017 von Bund und Ländern verabschiedet – kaum etwas ändern. Vor diesem Hintergrund ist der weitere Ausbau eines Güterverteilzentrums direkt am Wasser, wie z. B. in Riesa geplant, wenig sinnvoll. Dies hat 2016 auch der sächsische Rechnungshof beanstandet.

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Sachsen: Tourismus im Leipziger Auwald – Konzept auf dem Prüfstand

Umweltverbände legen Beschwerde bei Landesdirektion Sachsen ein

Leipzig, 30.01.2017 (bd/sa). Die Umweltverbände BUND Sachsen, NuKLA, NABU-Regionalverband Leipzig und der Ökolöwe haben bei der Landesdirektion Sachsen Beschwerde gegen das Wassertouristische Nutzungskonzept in der Region Leipzig – kurz WTNK – eingelegt. Nach Ansicht der Naturschützer hat das WTNK erhebliche ökologische Auswirkungen. Dass es dennoch ohne Umweltverträglichkeitsprüfung und ohne die notwendige Beteiligung der Öffentlichkeit realisiert wird, halten die Verbände für rechtswidrig.

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