Umweltnachrichten: NABU kritisiert Vorschläge des Bioökonomierates zur Holzverwendung

Miller: Keine Rolle rückwärts beim Naturschutz im Wald

Berlin, 23.08.2016 (nb). Der NABU hat den aktuellen Entwurf des Bioökonomierates „Holz in der Bioökonomie – Chancen und Grenzen“ als nicht vereinbar mit den Zielen der Nationalen Biodiversitätsstrategie bezeichnet. Die Vorschläge des 17-köpfigen Beratungsgremiums der Bundesregierung zur Waldnutzung und wie viel Holz in Zukunft für Bereiche wie Holzbau, Holzwerkstoffe, Papier, erneuerbare Energien oder für Bioraffinerien zur Verfügung stehen wird, stehen aus Umweltsicht im Widerspruch zu den beschlossenen und notwendigen Naturschutz-Zielen im Wald.

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Politik: Großdemonstrationen am 17. September in sieben Städten

Bündnis „CETA & TTIP stoppen! Für einen gerechten Welthandel

Bildquelle: Campact e.V.

Bildquelle: Jacob Huber Campact e.V.

Berlin, 23.08.2016 (cp). Mit sieben parallelen Großdemonstrationen will ein breites gesellschaftliches Bündnis den immer lauter werdenden Protest gegen die umstrittenen Handelsabkommen CETA und TTIP am 17. September bundesweit auf die Straße bringen. Unmittelbar vor dem SPD-Parteikonvent zu CETA sowie dem entscheidenden Treffen des EU-Handelsministerrats markiert der bundesweite Demonstrationstag den bisherigen Höhepunkt der Proteste.

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Schutzgebiete sollen die Anpassung an den Klimawandel erleichtern und seine Folgen abmildern

Umweltnachrichten: Klimawandel und Ozeanversauerung sind die größten Bedrohungen der Ozeane

Bayreuth, 23.08.2016 (idw). Die richtige Größe und Platzierung von Schutzgebieten im Meer, die in der Lage sind, die Folgen des Klimawandels abzumildern und die Anpassung an geänderte Lebensbedingungen zu erleichtern, ist eine Herausforderung. Sie kann nur gelingen, wenn wir verstehen, wie die Meeresökosysteme auch in Zeiten des Wandels funktionieren. Dazu gehört auch die Berücksichtigung der vielen menschlichen Aktivitäten wie Fischerei, Offshore Energiegewinnung, Schifffahrt oder Öl- und Gasförderung.

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Politiker und Planer betreiben Naturzerstörung

Deutsche Wildtier Stiftung: Windkraftanlagen in Vogel-Paradiesen müssen gestoppt werden

Bild: Shwarzspecht Junge Bildquelle: Deutsche Wildtier stiftung

Bild: Shwarzspecht Junge Bildquelle: Deutsche Wildtier stiftung


Hamburg, 23.08.2016 (dwst). Was im Amtsdeutsch als „Arten-Inventar“ auf einer „Vorhabensfläche“ bezeichnet wird, lebt! Es handelt sich um Wildtiere und ihre Lebensräume. Jetzt ist ein Wildtier-Paradies erster Güte bedroht – die Friedländer Große Wiese. Das größte geschlossene Niedermoorgebiet in Norddeutschland ist Lebensraum auch für bedrohte Arten wie den Schreiadler, die Kornweihe und die Sumpfohreule.  Viele tausend Buch- und Bergfinken, Rot- und Wacholderdrosseln finden hier Nahrung.

Darüber hinaus ist die Region ein wichtiges Rastgebiet für weitere Zugvögel. Wenn es nach der Gemeinde Lübs, der Landespolitik von Mecklenburg-Vorpommern und der Firma „Enertrag AG“ geht, wird dieser einzigartige Lebensraum dem Ausbau der Windkraft geopfert.

Drehen sich auf 350 Hektar Fläche erst die Rotoren der neun Anlagen mit einer Gesamthöhe von 199,5 Meter Höhe (der Kölner Dom ist 158 Meter hoch!), haben Wiesenpieper und Goldammern sowie tausende Kraniche, Goldregenpfeifer, Gänse, Höcker- und Singschwäne und seltene Fledermäuse verloren.

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Die „Hessische Energiespar-Aktion“ informiert

„Klima-Nachrichten“ neu auf HESA-Homepage www.energiesparaktion.de

Bild: © Joachim Wille

Bild: © Joachim Wille


Wiesbaden, 22.08.2016 (hse). Die „Hessische Energiespar-Aktion“ bietet auf ihrer Internetseite www.energiesparaktion.de ganz neu „Klima-Nachrichten“ an, die Interessierte unter der Rubrik „Energieeinsparung – Argumente“ rechts auf der HESA-Startseite finden. Hierfür konnte der renommierte Journalist Joachim Wille gewonnen werden. Der ehemalige Redakteur der Frankfurter Rundschau, heute freier Journalist, erhielt vor kurzem das Bundesverdienstkreuz für seine journalistischen Leistungen in der Umweltberichterstattung.

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Umweltnachrichten: NABU fordert stärkere Kontrollen bei Windparks

Miller: Ignorieren von verhängten Baustopps nicht hinnehmbar – Genehmigungsbehörden müssen schärfer und regelmäßig kontrollieren

Berlin, 22.08.2016 (nb). Angesichts aktueller Fälle in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein, wonach Windpark-Betreiber trotz eines gerichtlich und behördlich verhängten Baustopps weitergebaut haben, fordert der NABU eine stärkere Kontrolle von gerichtlichen Beschlüssen sowie Umweltauflagen durch die zuständigen Genehmigungsbehörden. Im Hochsauerlandkreis wurde Ende vergangener Woche am Windpark Meerhof weitergearbeitet, obwohl das Verwaltungsgericht Arnsberg mit einem Beschluss in einem Eilverfahren den Bau von elf Windkraftanlagen gestoppt hatte.

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LNV fordert mehr Anstrengungen, um den Flächenverbrauch zu reduzieren

Striktere Vorgaben bei Gewerbeflächen und Parkplätzen notwendig

Stuttgart, 22.08.2016 (lnv). Der LNV fordert die Landesregierung und die Gemeinden auf, die Anstrengungen beim Flächensparen engagiert fortzusetzen und keine Stagnation zuzulassen. Vom Ziel eines maximalen Flächenverbrauchs von 2-3 ha/Tag bis 2020 und langfristig Netto Null ist das Land noch immer weit entfernt, mahnt der LNV. Nach den heute veröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamts hat Baden-Württemberg im Jahr 2015 täglich mindestens 5,2 ha Fläche überbaut. Das entspricht 7,4 Fußfallfeldern (100 m x 70 m).

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