Ökologisch Bauen

Bildquelle: Baufritz

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Unter ökologischem Bauen (engl.: green building) versteht man eine nachhaltige Bauweise unter Berücksichtigung der Wechselbeziehungen zwischen dem Menschen, seiner gebauten Umwelt und den Ökosystemen. Eines der Ziele des ökologischen Bauens ist es, zukünftigen Generationen durch einen schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen eine lebenswerte und intakte Umwelt zu hinterlassen.

Die wichtigsten Faktoren beim ökologischen Bauen sind unter anderem:

  1. die Gewinnung von Strom durch Solartechnik auf dem Dach
  2. die Verwendung von Naturbaustoffen wie Ziegel, Natursteinen oder Holz ohne Importe mit langen Transportwegen
  3. das Anbringen einer sehr guten Wärmedämmung unter Verwendung von natürlichen Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen (zum Beispiel Holz- und Hanffasern oder Recyclingmaterial aus Altpapier)
  4. die Verwendung von Naturfarben, Klebstoffen und Lacken auf Pflanzenbasis ohne Lösungsmittel und mit geringem Anteil flüchtiger organischer Verbindungen
  5. der Einbau mehrfachisolierter Fenster aus lokalen Hölzern statt Kunststoffrahmen
  6. die möglichst umfassende Nutzung des Tageslichts für die Beleuchtung des Gebäudes zum Sparen von künstlicher Beleuchtung und dem damit verbundenen Energieverbrauch
  7. der Einbau natürlicher Bodenbeläge (zum Beispiel Kork, Massivholzdielen und Holzparkett aus regional gewachsenem Holz)
  8. die Warmwassererzeugung durch thermische Solaranlagen, eventuell ergänzt durch alternative Heizsysteme wie Geothermie oder eine Pelletheizung
  9. die Nutzung des so genannten Grauwassers (Abwasser aus Badewanne, Dusche und Waschmaschine) für die Toilettenspülung
  10. die Nutzung des Regenwassers nach einer Grobfilterung zum Waschen der Wäsche