Naturschutz

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Umweltnachrichten: Verbot von Glyphosat rückt näher

Europäische Bürgerinitiative (EBI) hat europaweit eine Million Unterschriften für ein Verbot des Ackergifts gesammelt

Verden, 16.06.2017 (cp). Geschafft: Eine Million Bürgerinnen und Bürger haben für ein Verbot des Pestizids Glyphosat unterschrieben. Damit ist den Organisatoren der Europäischen Bürgerinitiative (EBI) ein Rekord gelungen: Noch nie hatte eine EBI so schnell so viele Unterzeichner (Stand: 09:06 Uhr). Das erste Ziel der Initiatoren – unter ihnen Campact – ist somit erreicht: Eine Million Menschen aus ganz Europa sollte von Februar bis Ende Juni bewegt werden, den Appell für das Verbot zu unterzeichnen.  Noch in diesem Jahr entscheiden EU-Kommission und die Mitgliedstaaten über die erneute Zulassung des Pestizids Glyphosat.

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Umweltnachrichten: Naturwälder fördern Klima- und Naturschutz

Klima-Bündnis und NABU starten Projekt SpeicherWald

Göttingen, 13.06.2017 (bd/nb). Ein intakter Wald schützt das Klima ganz von alleine – mit dem gemeinsamen Projekt „SpeicherWald“ unterstreichen dies das Städtenetzwerk Klima-Bündnis und die Naturschutzorganisation NABU. Wälder, die ihrer natürlichen Entwicklung überlassen werden, sind bedeutende Kohlenstoffsenken und leisten so einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz – vor unserer Haustür und weltweit. Aus ihnen können auch die „Urwälder von morgen“ entstehen. Sie sind die „Hotspots“ der Biodiversität und für die Artenvielfalt unentbehrlich.

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Energie: Solarenergie und Naturschutz in Einklang bringen

Bodensee-Stiftung, BUND, LNV und NABU in Baden-Württemberg präsentieren Vorschläge für Planungshinweise

Stuttgart/Radolfzell, 15.05.2017 (bosst). Baden-Württemberg hat per Verordnung die Gebietskulisse, in der über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geförderte Solarparks errichtet werden können, auf alle benachteiligten Gebiete in Baden-Württemberg ausgedehnt. Das heißt: In weiten Teilen Baden-Württembergs können nun auf Acker- und Wiesenflächen Freiflächensolaranlagen errichtet werden. Um Konflikte zwischen Solarenergienutzung und Natur- und Artenschutz zu vermeiden, fordern Bodensee-Stiftung, BUND, LNV und NABU in Baden-Württemberg  von der Landesregierung einheitliche Vorgaben für die Planungsbehörden.

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Hessen: Saatgut-Vielfalt droht zu verschwinden

Heppenheim, 11.05.2017 (bd/he). In seiner Filmreihe „Umweltfilme, die aufrütteln wollen!“, zeigte der Kreisverband Bergstraße im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) am Samstag, den 06. Mai 2017, den Film „Die Saatgut-Retter“. Die ARTE-Produktion von 2013 will ein kritischer Beitrag zur laufenden Reform das EU Saatgut-Richtlinie sein, die eindeutig die großen Agrarkonzerne begünstigt. Da nur zertifizierte Sorten verkauft werden dürfen, geht die Saatgut-Vielfalt verloren, denn kleine Züchter können sich die Kosten für die Zertifizierung nicht leisten und große Züchter versuchen mit möglichst wenigen Sorten ihr Geschäft zu machen.

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Politik: Mit zivilgesellschaftlichem Rückenwind für eine umfassende EU-Agrarreform!

Brüssel, 03.05.2017 (dgr). Den Abschluss der Befragung der EU-Kommission zur Zukunft der EU-Agrarpolitik nach 2020 kommentiert Martin Häusling, agrarpolitischer Sprecher der Fraktion Die Grünen/EFA im Europäischen Parlament: „Die überwältigende Beteiligung an der EU-Konsultation ist der zivilgesellschaftliche Rückenwind, um die europäische Agrarpolitik und Landwirtschaft grüner, gerechter und gesünder auszurichten. Diese Umgestaltung sollte nicht in die nächste Reformrunde geschoben werden, sondern bereits jetzt zu Konsequenzen und damit in den derzeitigen Verhandlungen zur Nachbesserung der letzten Agrarreform führen.

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Hessen: Saatgut-Vielfalt retten – im Kampf gegen die Konzerne

Heppenheim, 28.04.2017 (bd/hp). Am Samstag (06. Mai) zeigt die Kreisgruppe Bergstraße im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) im Saalbau-Kino um 16.00 Uhr den Film „Die Saatgutretter – im Kampf gegen die Konzerne“. Der Film von Anja Glücklich zeigt, wie das Saatgut-Gesetz die Reichhaltigkeit unserer Nahrung gefährdet.

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Politik: BUND lehnt Bau der Autobahn A20 ab und kritisiert Bundesverkehrswegeplan 2030

Anlässlich der Podiumsdiskussion am 2. Mai mit Staatssekretär Ferlemann

Hannover, 27.04.2017 (bd). Der Bund für Umwelt und Naturschutz e.V. (BUND) begrüßt, dass am 2. Mai eine Podiumsdiskussion zu der geplanten A20 in Loxstedt-Stotel unter Einbezug der Kritiker stattfindet und diese damit Gelegenheit zur Darstellung der kritischen Positionen haben. Anlässlich dieser Veranstaltung bekräftigt der BUND seine Kritik an der Planung zur A20, aber auch an den vielen naturzerstörenden Straßenbauprojekten des Bundesverkehrswegeplanes. Insbesondere bemängelt der Umweltverband die fehlende Prüfung der vorgeschlagenen umweltschonenden und kostengünstigen Alternativen zur A20.

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