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Politik: Meilenstein für den Schutz der Menschenrechte

Frankreich verabschiedet Gesetz zur Unternehmenshaftung bei Menschenrechtsverletzungen – Deutschland sollte folgen

Berlin, 24.03.2017 (gw). Frankreich verpflichtet Unternehmen gesetzlich zur Achtung der Menschenrechte und Umwelt, auch in ihren Tochterunternehmen und Lieferketten. Der französische Verfassungsrat hat die Verfassungsmäßigkeit des Gesetzes zur Unternehmensverantwortung gestern in weiten Teilen bestätigt. Nun wird das Gesetz in wenigen Tagen in Kraft treten. Frankreich ist damit das erste Land weltweit, das Unternehmen per Gesetz in die Pflicht nimmt, auch in ihren Auslandsgeschäften auf Menschenrechte und Umwelt zu achten. Amnesty International, Brot für die Welt, Germanwatch und Oxfam begrüßen dieses Gesetz.

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Umweltnachrichten: BUND beantragt bei Gericht Verkausstopp von Diesel-Neuwagen

Berlin, 24.03.2017 (bd). Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat heute beim Verwaltungsgericht Schleswig den Erlass einer einstweiligen Anordnung gegen den weiteren Verkauf zu viel Stickoxid ausstoßender neuer Diesel-Pkw beantragt. Jens Hilgenberg, Verkehrsexperte des BUND, begründet das Vorgehen der Umweltorganisation: „Tagtäglich werden in Deutschland rund 3500 neue Euro-6-Dieselautos verkauft, die auf der Straße den gesetzlich vorgeschriebenen Stickoxid-Grenzwert teils massiv überschreiten.

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Umweltnachrichten: Greenpeace-Städteranking – Berlin trotz Mängel Spitzenreiter

Deutsche Städte bauen ökologischen Verkehr zu unentschlossen aus

Hamburg, 23.03.2017 (gp). Die 14 größten deutschen Städte müssen alle deutlich mehr tun, um ökologische Verkehrsangebote auszubauen. Ein heute von Greenpeace veröffentlichtes Städteranking zeigt, dass Spitzenreiter Berlin zwar eine historisch niedrige Autodichte hat, aber auch noch immer Lücken im öffentlichen Schienennetz. In Deutschlands zweitgrößter Stadt Hamburg (Platz 10) sind noch immer ganze Stadtteile vom leistungsfähigen ÖPNV abgeschnitten.

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Baden-Württemberg: Gutachten zur Zukunft der Naturschutzverwaltung

Umweltministerium legt Gutachten zur Zukunft der Naturschutzverwaltung vor

Stuttgart, 23.03.2017 (um/bw). Ein halbes Jahr nach dem Gutachten zur Zukunft der Umweltverwaltung legt das Umweltministerium jetzt eine ergänzende Betrachtung für die Naturschutzverwaltung vor. Erneut wurden dazu von einem Wissenschaftlerteam unter Leitung von Prof. Dr. Jörg Bogumil (Universität Bochum) Befragungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Regierungspräsidien und den Landratsämtern als Untere Naturschutzbehörden durchgeführt und ausgewertet.

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Politik: Gravierende Mängel im neuen Standortauswahlgesetz gefährden die Atommülllager-Suche

Berlin, 23.03.2017 (bd). „Gegenüber dem bisherigen ist das neue Standortauswahlgesetz zwar deutlich verbessert worden, hat aber nach wie vor gravierende Mängel. Ein lückenhaftes Exportverbot, das Festhalten am ungeeigneten Standort Gorleben und nicht ausreichende Rechtsschutzmöglichkeiten belasten das Verfahren. Deshalb ist völlig unklar, ob der nötige Vertrauensaufbau für das beginnende Standortauswahlverfahren gelingen kann“, so bewertet Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), das neue Standortauswahlgesetz zur Atommüll-Lagerung, das heute im Bundestag beschlossen werden soll.

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Niedersachsen: Wildtiere brauchen Ruhe

BUND-Appell: Bitte Hunde in der Natur immer an der Leine führen und Katzen zur Brutzeit im Haus lassen

Hannover, 21.03.2017 (bd/ni). Wenn jetzt im Frühling die Natur wieder erwacht, werden Wildtiere und insbesondere Bodenbrüter durch freilaufende Hunde und Katzen empfindlich gestört. Der BUND Niedersachsen bittet darum, Rücksicht auf die heimische Tierwelt zu nehmen und die Haustiere nicht frei laufen zu lassen. „Im Frühling sind die wildlebenden Tiere besonders störempfindlich“, erläutert Dr. Reinhard Löhmer, Artenschutzexperte des BUND Niedersachsen. „Freilaufende Hunde können großen Schaden anrichten, wenn ihr Jagdtrieb erwacht und sie ein Wildtier verfolgen oder verletzen.“

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Umweltnachrichten: Mikroplastik überfordert Kläranlagen

Weltwassertag: Weltweites Abwasserproblem Mikroplastik überfordert Kläranlagen

Berlin, 21.03.2017 (bd). Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat anlässlich des morgigen Weltwassertages eine drastische Reduzierung der Mikroplastik-Einträge in die Abwässer gefordert. Laut BUND-Meeresschutzexpertin Nadja Ziebarth gehören städtische Abwässer und synthetische Textilien zu den Hauptquellen der Mikroplastik-Einträge in die Meere: „Jedes Jahr gelangen weltweit über drei Millionen Tonnen Mikroplastik-Partikel ins Meer. Sie stammen hauptsächlich aus synthetischen Textilien und dem Abrieb von Autoreifen.

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